Baby Truman

Das Ganze hat zwar nur im weiteren Sinne mit Fernsehen zu
tun (und kommt höchstens als Teil irgendwann in einer Doku auf dem Discovery
Channel bzw. bei uns auf XXP), erinnert aber dennoch an die TV-Show, in der
Truman Burbank alias Jim Carrey mitspielte, ohne es zu wissen. Elf
Fischaugen-Kameras beobachten jeden Schritt, den der kleine Wurm die nächsten
Monate macht, vierzehn Mikrofone zeichnen jedes Wort auf, das er dann
irgendwann von sich geben wird. Und in diesem Gebrabbel liegt auch der
eigentliche Sinn des Versuchs, denn Deb Roy will hauptsächlich herausfinden,
wie und warum Kinder ihr Sprachvermögen entwickeln.
Insgesamt werden in den drei Jahren 400.000 Stunden Audio-
und Videomaterial aufgezeichnet. Das ist kein Problem, wenn man wie Deb Roy
eine Festplatte mit einem Petabyte Kapazität hat (1 Petabyte = 1024 Terabytes =
1051648 Gigabytes). Diese Einheit ist so groß, dass die Rechtschreibprüfung von
Microsoft Word sie nicht kennt. Was ein Glück, dass das nicht alles gesendet
wird. Und was ein Glück auch, dass ich die Daten nicht auswerten muss.

Eine Meinung

  1. Wollen wir mal hoffen, dass das Kind nicht nur gezeugt wurde, um dann als Versuchskaninchen zu dienen und den Vater berühmt zu machen. Generell ist über Spracherwerb doch schon so viel geforscht worden, dass ich immer der Ansicht war, wir wüssten darüber schon alles und solche Experimente hätten sich erledigt …Völlig verrückt!

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