Arsenal düpiert Juve! Und Barca vergibt Chancen am Fließband

Der FC Barcelona ist einer meiner absoluten Lieblingsvereine.
Daher fiel es mir gestern auch schwer mich auf ein Viertelfinalspiel
festzulegen. Einerseits wollte ich mir unbedingt die Ballkünstler von
der Costa
Brava anschauen, weil mir jedes Mal das Fussballerherz aufgeht, wenn
ich dieses Team der Extraklasse spielen sehe. Andererseits gibt es in
punkto Nationalmannschaft zurzeit
nichts spannenderes, als die Frage: wer steht bei der WM im deutschen
Tor? Aus
diesem Grunde sah ich mich verpflichtet auch das Arsenal Spiel zu
verfolgen, um zu schauen, inwiefern sich Jens Lehmann profilieren kann.
 
Bereuen tue ich diese Entscheidung keineswegs, denn so bekam
ich zwei Spiele auf einem Top- Niveau zu sehen. Obwohl
es in Lissabon nach 90 Minuten 0:0 Unentschieden stand, war es ein
mitreissendes Spiel. Chancen im Minutentakt für die Katalanen. Der
designierte spanische Meister scheiterte jedoch immer wieder am groß
aufspielenden Torhüter Moretto von Benfica. Bei Großchancen von Tiago
Motta und Henrik Larsson musste der Pfosten, für Portugals
Rekordmeister, entscheidene Hilfe leisten. Ein 6:0 für Barca wäre
verdient gewesen. Und nun müssen Ronaldinho, Deco und Co. hoffen, dass
das Versäumen, des Toreschiessens, sich im Rückspiel nicht rächt.
 
Für Jens Lehmann wurde es, im Gegensatz zu seinem Kollegen
Moretto, ein entspannter Abend im Tor der Londoner. Er strahlte Ruhe
auf seine jungen Vorderleute aus, Flanken der Turiner fing er
souverän ab und mit seinen langen Abwürfen brauchte er nur noch die
brandgefährlichen
Angriffe seiner „Gunners“ einzuleiten. Ein wahres Offensivfeuerwerk,
welches
der Premier League- Sechste abfeuerte. Allen voran der Torgarant Henry,
der
die Hintermannschaft Juves schwindelig spielte, und das überragend
aufspielende,
18-Jährige Supertalent Francesc Fabregas, der, den auf der Gegenseite
spielenden, Patrick Vieira, komplett vergessen ließ. 2:0 hiess es am
Ende des
Spieles, durch Tore von Henry und fabregas, für Arsenal London.

Eine
schwere Hypothek, welche Juventus Turin im Rückspiel begleichen muss.
Auch deswegen, weil Patrick Vieira (3. Gelbe Karte), und Mauro
Camoranesi und Jonathan Zebina (beide Gelb- Rot) im Rückspiel nicht mit
dabei sein werden. „Das war ein ganz hässlicher Abend für uns. Aber ich
hoffe trotzdem noch auf das Rückspiel. Im Fußball ist schließlich alles
möglich.“

Für Jens Lehmann ist der Drops, trotz des beruhigenden Vorsprungs, auch noch nicht gelutscht: 
„Das 2:0 ist ein guter Vorsprung, aber er ist noch nicht
entscheidend. Gegen so einen defensiv starken Gegner muss man aber erst einmal
zwei Tore machen. Am Ende hätten wir gegen neun Mann vielleicht noch einen
nachlegen können.“

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