Alonso-Wechsel zu Ferrari

Mit Fernando Alonso hätten die Italiener neben dem genesenden Felipe Massa in jedem Fall einen kompetenteren Mann im Cockpit als dessen Ersatz, den Testfahrer Luca Badoer, der bisher sehr erfolgreich jeglichen Punkten fern blieb. Die Scuderia will am Donnerstag den Wechsel vom Renault-Piloten Alonso zu Ferrari offiziell bekanntgeben. Auch wenn Alonso dann von seinem ehemaligen Erzrivalen Michael Schumacher sich zu beraten lassen hat, scheint der Deal unter Dach und Fach.

Fernando Aloso kommt Kimi Räikkkönen geht

Wenn nun Fernando Aloso zu Ferrari wechselt, bedeutet dies auch, dass einer gehen muss, und das ist Kimi Räikkkönen. Noch im Mai wollte der von einem Transfer nicht wissen, wie er das Magazin „Autobild Motorsport“ wissen ließ: „Ich weiß auch nicht, warum man mich dauernd aus dem Ferrari schreiben will. Ich meine, ich habe für das nächste Jahr noch einen Vertrag. Ich werde also ganz sicher hier sein.“ Ganz sicher ist jedoch, dass Kimi wieder über einen Mercedes V8 herrschen wird, wenn er wie von vielen vermutet zu McLaren-Mercedes wechselt oder auch zu Brawn GP, die ebenfalls auf Aggregate mit dem Stern setzen. Als dritter Anlaufpunkt für den Finnen wird das Formel 1-Team von Toyota gehandelt. Zudem werden Räikkkönen Ambitionen für eine Rallye-Einstieg nachgesagt.

Mit Alonso steht Ferrari ein Mann in den Stall, der einerseits sehr schnell ist, über einen ausgeprägten Renninstinkt verfügt un auch gut mit schlechtem Material umzugehen versteht. Darüber hinaus unterlaufen ihm kaum Fahrfehler, seine Ausfallquote liegt bei 20 Prozent. Dem gegenüber stehen sein Auftreten als schlechter Verlierer, der zudem keine Konkurrenz im Team duldet. Das könnte zu einigen Reibereien mit dem ebenfalls recht heißblütigen Massa führen, sodass abzuwarten ist, ob Alonso erneut fragwürdiges Verhalten zeigt wie etwa am Hungaroring 2007. Dort blockierte er ohne ersichtlichen Grund die Box, sodass sein Teamkollege Lewis Hamilton hinter ihm in der Boxengasse ausharren musste.

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