Alonso siegt im Regenkrimi

Schumi war auch am Ring

Schließlich wurde ja auch seine Kurve eingeweiht. Dennoch war er wenig begeistert, einem Silberpfeil-Piloten den Siegerpokal zu überreichen. Eigentlich hätte der spektakuläre Crash von Hamilton am Samstag beim Qualifying Anlass geben sollen, darüber nachzudenken, wie so etwas passieren konnte.

Aber dafür hat der Formel-1-Zirkus keine Zeit. „Das Warten, war ziemlich hart", war die Reaktion von Kimi Raikkönen. Er meinte damit, das Warten, bis es endlich weitergehen konnte. „Wer Angst hat, hat sonntags nichts auf der Rennstrecke zu suchen", resümiert Motorsportchef Norbert Haug. Sicher hat er recht: Formel 1 ist ein gefährlicher Sport. Aber dass bislang kaum wirklich Blut geflossen ist, ist den Ingenieuren zu verdanken, die eine Sicherheitszelle konzipiert haben, die sogar die gefürchteten Seiten-Crashs aushalten. Trotzdem bleibt Unbehagen: Muss erst wirklich Blut fließen? Muss erst wirklich ein Pilot sein Leben lassen?

Eins ist jedoch klar, die früheren Piloten, sind sicherlich genauso beherzt in eine Kurve hinein gefahren, wie die F1-Piloten von heute. Aber sie haben auch einmal zurück gesteckt, weil das Leben in Gefahr war. Dieses Zurückstecken gibt es nicht mehr, mit der vermeintlichen Gewissheit: Mir wird schon nichts passieren. Wer ist übrigens Zweiter geworden?

Pressefoto © DaimlerChrysler

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