Act of Valor: Film-Trailer und Infos zu den US Navy Seals

Act of Valor bietet eine interessante Perspektive über den Krieg, und zwar von innen. Denn statt einfach Soldaten über ihre Erfahrungen im Feuergefecht zu befragen, oder sie gar als Berater einzustellen, wurden sie von den Regisseuren Mike McCoy, Scott Waugh einfach direkt als Darsteller und Protagonisten gewählt. Genau, Sie haben richtig gelesen: Echte, aktive US Navy Seals spielen bei dem Film mit. Nicht einfach als Cameo oder Referenzmaterial, sondern als die tragenden Protagonisten dieser epischen Kriegserzählung. Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber die Darsteller, deren Taktiken, die Sprache und deren Technologie sind allesamt echt.

Act of Valor: Die Handlung

Die Storyline ist so ziemlich genau das, was man in einem Film über den Krieg gegen Terror erwarten würde: Ein terroristischer Komplott gegen die USA muss gestoppt werden, und nur diese Männer sind dazu in der Lage! Anfangs wird eine CIA Spionin von Terroristen entführt, nachdem sie ihren Plan entdeckt hat, und muss nun erst einmal von den Männern gerettet werden. Mit ihrer Information und Hilfe ist es dann erst möglich überhaupt zu erahnen was für ein gigantischer und (fast) unaufhaltsamer Angriff gegen die Vereinigten Staaten geplant wird. Nun liegt es an den Männern sich auf ihr Training und sich gegenseitig zu verlassen, um die Leben von zahlreichen Unschuldigen zu retten.

Englischer Trailer
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Deutscher Trailer
[youtube vqwnK5Cngu0]

US Navy Seals als Darsteller

Wie schon anfangs erwähnt, sind die Protagonisten in diesem Film allesamt echte US Navy Seals. Die paar bekannten Schauspieler, die darin auftreten spielen eigentlich nur nebensächliche Rollen und natürlich die Bösewichte. Das gibt dem Film die Möglichkeit die Probleme und Gefühle der Menschen die involviert sind unverfälscht darzustellen. Der Film legt den Fokus auch besonders auf die Gemeinschaft einer solchen Truppe, lässt jedoch auch noch Platz, um die einzelnen Persönlichkeiten darzustellen. Dabei wirkst der Film nicht wie ein billiger Propagandafilm, was nur mit der Hilfe der echten Truppen möglich war.

Kritik am Kriegsfilm

So viel Authentizität durch das Casting von echten Soldaten in Act of Valor gewonnen wird, so viel verliert man auch an schauspielerischem Können. Deshalb wirken die „persönlichen“ Szenen, welche den Charakteren Tiefe und Menschlichkeit verleihen sollen zum Teil etwas amateurhaft. Zusätzlich wird dadurch die Geschichte nur aus einer Sicht erzählt, was zur Kritik führt, dass es sich bloß um Propaganda handeln könnte. Aber jetzt mal ehrlich: Wenn man die Möglichkeit hätte sich selbst im Kino darzustellen, wäre man selbst doch auch in Versuchung geführt alles ein bisschen zu verschönigen.

Nichtsdestotrotz ist der Film sehr realitätsnah, und das Können der Seal Darsteller wird allein dadurch bewiesen, dass sie noch leben. Man darf nicht vergessen, dass die Männer alle tatsächlich in lebensbedrohlichen Situation waren und überlebt haben. Dass der Titel Act of Valor auch schon auf die Heldenhaftigkeit der Soldaten deutet, sollte schon erklären, dass der Film sehr das amerikanische Militär ehren soll. Dass ein amerikanischer Kriegsfilm aber die eigenen Soldaten verherrlicht ist allerdings auch nichts neues. Über die politische Bedeutung lässt sich streiten, aber dass es ein realistischer, jedoch spannender Actionfilm wird ist auf jeden Fall klar.

Act of Valor

Regie: Mike McCoy (I), Scott Waugh
Drehbuch: Kurt Johnstad
Land: USA
Darsteller: Timothy Gibbs, Roselyn Sanchez, Dimiter Marinov
Genre: Action, Abenteuer, Thriller
Länge: 110 min.
FSK: 16

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Kinostart: 24. Mai 2012

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