2068: Erde an Mars – bitte melden

Im Jahr 2068 werde ich noch leben. Das habe ich heute beschlossen. Denn ich will sehen, ob sich die Visionen von Hubert Lepka so realisieren, wie er sich das ausgedacht hat: Am 21. April setzt der Regisseur und Autor eine mutige Performance in Szene. Nicht im Theater, sondern auf dem Rettenbacher Gletscher in Tirol. Hunderte Schauspieler, Artisten, Extremsportler und Piloten wirken mit. Der ganze nächtliche Gletscher wird in rotes Licht getaucht sein. Pistenraupen sind zu Marsrobotern umgebaut. Spacige Seilbahngondeln werden herumgebeamt. Seltsame Flugobjekte und Düsenjets donnern über die 8.000 Menschen, die auf dem Gletscher erwartet werden. Die Piloten gehören zu den Flying Bulls, also zur Fliegerstaffel desjenigen Energy-Drinks, der Flügel verleihen will, und der als Koproduzent auftritt.
Inhaltlich geht es darum, dass es 2068 nicht mehr um Geld geht. Höchstes Ziel ist es, auf allen Medienkanälen so viel Präsenz wie möglich zu erhalten. Und so wird mit verwegener Technik auf Teufel komm raus permanent kommuniziert. Bereits 1968 kam eine amerikanische Science-Ficition-Serie ins TV, in der eine Folge Mars 2068 hieß. Hubert Lepka geht es aber noch um mehr: Im Anklang an die 68er Studentenunruhen fragt er: Welche Revolutionen brauchen wir in Zukunft? Gute Frage. Any ideas?
www.torren.at

Eine Meinung

  1. „Im Jahr 2068 werde ich noch leben. Das habe ich heute beschlossen.“das hoffen wir doch alle :)ne spass bei seite hört dich echt gut an

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