Wasserträger

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Ein Hoffnungsschimmer!

Anatol Stefanowitsch stellt sein Bremer Sprachblog wohl doch nicht zum Jahreswechsel ein, obwohl es nur als Netzbeitrag zum 'Jahr der Geisteswissenschaften' gedacht war. Ha, wieder einer, denn das Web 2.0 fest in seinen Krallen hält!

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Kurz und gut von Vonnegut

Von Kurt Vonnegut gibt es knackige Erzählregeln, acht gute Ratschläge für jeden, der mit Geschichten Gehör finden möchte. Meines Wissens wurden diese acht Regeln noch nie ins Deutsche übersetzt. Und da ich begründete Zweifel an der Allgegenwart englischer Sprachkenntnisse im Web 2.0 hege, habe ich mich einfach mal darangemacht. Voilà:

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Das pure Gift!

Manchmal müssen Texter auch gemein sein dürfen - egal, was der gegnerische Anwalt dazu sagt. Probat ist es dann, nicht unter dem eigenen Namen aufzutreten, sondern in die größeren Stiefel eines anderen zu schlüpfen, der an unserer Stelle sagt, was zu sagen ist. Wo aber finden wir die notwendigen Gemeinheiten? Zum Beispiel in Zitatbüchern wie diesem.

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Bitte ausfüllen.

Die "allmähliche Verfertigung der Gedanken" (Kleist) funktioniert beim Schreiben oft einfach besser, wenn schon Vorgaben getroffen sind. Der Parcours ist dann gewissermaßen abgesteckt. Eine Fülle von Schreibspielen aus dem 18. und 19. Jahrhundert befasst sich mit diesem "Writing by numbers". Hier nur ein Beispiel:

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Writing by Reading

Wer nicht liest, kann auch nicht schreiben. So einfach sind die Zusammenhänge manchmal: Niemand wird ein Tischler, der sich nicht in einer Tischlerwerkstatt zumindest die Handgriffe mal abgeschaut hätte. Und niemand wird ein Schreiber ...

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Das Erinnern

Unsere Erinnerung ist ein trügerisches Ding. Das allein wäre noch nicht weiter schlimm – schließlich hat auch das Schreiben einen Hang dazu. Unsere Erinnerung ist aber auch dürftig. Das wiederum ist wirklich schlimm.

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Reden ist Schreiben

Zwischen einem Blog und der Bütt des Redners scheint auf den ersten Blick ein tiefer Graben zu liegen. Auf den zweiten Blick - wenn man sich damit beschäftigt, wie weit der Weg vom Gedanken bis zum Podium ist – sehen wir, dass auch der Redner ein ‚Schreibtischtäter’ ist. Das gilt auch für die moderne Ausgabe des Redners, der ‚in Podcasts’ redet.

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Zitate der ‚Mitwettbewerber‘

Zu den Rechten bin ich ja nun nicht zu zählen. Trotzdem sollten wir keine Selbstgenügsamkeit üben, sondern immer den gesamten 'Markt' beobachten - auch denjenigen um Deutungshoheit und Redeschmuck. Anders ausgedrückt: Die Mitwettbewerber vom konservativen Ufer haben ihre eigenen Quellen - zum Beispiel bei den Zitaten.

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Ab in die Fußnoten!

Gedankenleere ist nur selten das Problem beim Schreiben. Die Leute, die darunter leiden, die schreiben meist kaum ein Wort ? das sind sozusagen ?kognitive Analphabeten?. Das Problem ist üblicherweise die angeborene Größe der Gedanken. Man kommt damit kaum durch die Tür. Geschweige denn, in den Satz hinein ?

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