Satzgestalten

RSS

Berlinerisch lernen: die Grammatik für Anfänger

Die Berlinerische Grammatik weicht nur selten von der hochdeutschen ab. Möchte man den Berliner Dialekt erlernen, so wird man sich vor allem mit der Phonetik auseinander setzen müssen: hier gibt es einige Eigenheiten, mit denen sich Zugereiste oft schwer tun.

Erfahren Sie mehr »

wenn schon, denn schon oder wennschon, dennschon?

Über die richtige Schreibweise von „wenn schon, denn schon“ oder „wennschon, dennschon“ kann man geteilter Auffassung sein. Während der Duden durchaus die zusammengeschriebene Variante aufzählt, kannte das Grimmsche Wörterbuch noch die getrennte.

Erfahren Sie mehr »

Kraftwörter?

In Blogs geht es manchmal zu wie auf dem Schulhof - oder in der Buddelkiste: Fröhlich schmeißt im Streitfall einer dem anderen die Backförmchen voller Sand ins Gesicht. Kurzum, die Blogosphäre 'übt noch', und auch verbal geht es manchmal zu wie in der Fahrschule.

Erfahren Sie mehr »

Rabulistik

Das Wort leitet sich ab vom lateinischen 'rabula', das ist ein ehrloser Rechtsanwalt, dem es ohne Rücksicht auf Fakten und Wahrheit nur um das Rechtbehalten geht, wozu ihm alle sprachlichen Mittel recht sind. Wer also Tatsachen vergewaltigt, Fußnoten zu Geboten aufbläst, und sich die Fakten ohne Rücksicht auf Physik oder Logik passend schnitzt, der betreibt also 'Rabulistik'. Wie in diesem Fall dieser private Postdienst.

Erfahren Sie mehr »

Lob der Füllwörter

Jaja – es ist ja richtig: Ein Satz sollte kurz und schlicht sein und keinen unnötigen Wörterballast enthalten. Trotzdem machen Füllwörter Sinn, vor allem dann, wenn es darum geht, den Eindruck von Glaubwürdigkeit und Lippenleserei zu erzeugen.

Erfahren Sie mehr »

Denken wir weiter als Wörter?

Eine interessante Diskussion hat dort drüben im Bremer Sprachblog begonnen. Eigentlich geht es nur um 'Erdbeereis und Jungfräulichkeit', inzwischen aber werden dort die schwersten Fragen der Sprachwissenschaft auf leicht verständliche Weise verhandelt. Im Kern geht es um das Problem, ob wir etwas denken können, wofür wir keine Wörter haben - und ob verschiedene Sprachen auch verschiedene 'Denkstile' hervorrufen können. Der Anatol vertritt dabei eher eine Position der Kompatibilität aller Sprachen untereinander.

Erfahren Sie mehr »

Formfragen

Was ist das eigentlich für ein Genre, das wir dort in unseren Blogs pflegen? Artikel sind es oft nicht, in der Regel auch keine abgeschlossenen Kurzgeschichten. Worum also handelt es sich?

Erfahren Sie mehr »

Für die Augen schreiben

Dem Menschen macht die Nacht vor allem deshalb Angst, weil er im Dunkeln nichts mehr sieht. Denn er ist ein Augentier. Diese Abneigung gegen das Unsichtbare gilt auch für den Text: Sehen wir das Beschriebene nicht mehr vor uns, geht alle Wirkung dahin.

Erfahren Sie mehr »

Kopflinien statt Linkstrecken

Im Journalismus beschäftigen sich ganze Bücher mit der Kunst der Überschrift. Regeln, die aber in Blogs nur von begrenztem Nutzen sind. Denn hier regiert das ‚Keyword’: Langeweile statt Sprachkunst lässt sich dann nicht immer vermeiden.

Erfahren Sie mehr »

Vergiftetes Lob

Bekanntlich geistern durch das Web 2.0 auch honorarsüchtige Abmahnwälte. Daher ist manche Kritik an manchen Firmen und manchen Personen nicht so recht angebracht. Versucht es stattdessen doch mal mit faustdicker Schmeichelei.

Erfahren Sie mehr »