WM- Titel Adé! Bedanken können sich die Engländer beim Scheich und dem geilen Sven

Was haben sich die Three Lions, wie die englische
Nationalmannschaft im britischen Volksmunde auch genannt wird, für die
WM`06, nicht alles vorgenommen?! Nach 1966 sollten Tery, Beckham und
Co. den WM- Titel endlich wieder ins Mutterland des Fussballs holen.
Der Kader, gespickt mit vielen Superstars der Fussballszene, hätte
definitiv das Potenzial  für den WM- Titel. Auch weil sie
Leadertypen, wie Frank Lampard, in ihren Reihen haben, die in solch
einem Turnier dringend notwendig sind.

Außerdem hat es
die Gruppenauslosung, für die WM`06, gut mit den Engländern gemeint.
Mit Paraguay und  Trinidad/Tobago treffen sie auf zwei krasse
Außenseiter. Die Schweden, welche wie immer zum Kreise der
Geheimfavoriten gehören, sollte man in dieser Gruppe nicht
unterschätzen. Doch würde alles seinen normalen Gang gehen, sähen wir
die Engländer am Ende der Gruppenphase auf Platz 1.

Die Verantwortlichen des Skandals

Durch eine Affäre die an Brisanz kaum zu überbieten ist,  gerät
die Mission: WM`06 nun stark ins schwanken. Die Vorwürfe richten sich
an zwei Personen. Erstens wäre da der englische Nationaltrainer Sven
Göran- Eriksson. Aufgrund seiner Affären mit zahlreichen Frauen, wird
dieser auch der „geile Sven“ genannt. Diesem waren seine Techtelmechtel
jedoch nicht genug und musste einer weiteren Story seinen Stempel
aufdrücken.
Zweiter Verantwortlicher des Dilemmas wäre der
Chefredakteur der englischen Zeitung „News of the World“. Dieser
beauftragte einen seiner Mitarbeiter sich als Scheich zu verkleiden und
Göran- Eriksson zu interviewen. Dieser fiel auf den
Trick herein und plauderte aus dem Nähkästchen.
„Rooney
ist zu impulsiv, Ferdinand zu faul, Owen hat kein Bock mehr auf
Newcastle und ich könnte mir gut vorstellen Aston Villa zu trainieren,
wenn sie ordentlich investieren würden!“

Mit Hilfe der
Presse gab es einen Aufschrei der Empörung und für den Schweden hagelte
es Kritik. „Hau ab, Sven!“ So lautete z.B. eine der Überschriften der
englischen Tageszeitungen. Umgehend wurde eine Krisensitzung des
englischen Verbandes
einberufen und danach war klar: Eriksson muss trotz eines laufenden Vertrages nach der WM seinen Hut nehmen.

Ursachen für die Krise

Nun stellen sich folgende Fragen:
Was hat den Chefredakteur der “News of the World” dazu bewegt, den Nationaltrainer Englands zu kompromitieren?
Offensichtlich kann dies der Nationalmannschaft nur schaden. Denn die „Three Lions“ haben nun ein wunderbares Alibi falls
sie
bei der WM leistungstechnisch unter ihren Möglichkeiten bleiben. „Der
Trainer ist schuld…“  Fussballfan kann der Chefredakteur folglich
nicht sein und für eine höhere Auflage scheint er über Leichen zu
gehen.
Zweitens muss sich „der geile Sven“ fragen, warum
er und seine Berater auf eine solch naive und unvorbereitete Art und
Weise an das Scheich- Gespräch herangehen konnten. Aufgrund des
Ausschaltens seiner Hirnzellen gibt es lauter unzufriedene
Nationalspieler und Fans.

Daher sollte sich Eriksson für die Zukunft einen Satz deutlich hinter die Ohren schreiben: „Erst nachdenken, dann handeln!”

Eine Meinung

  1. Diese fingierten Interviews sind aber immer wieder komisch, bei Real Madrid gab`s das ja auch mal. Unglaublich, was manche Leute einfach so am Telefon ausplaudern

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