Fotografieren

RSS

Fotos dokumentieren den Alltag ebenso wie wichtige Ereignisse, sie erzählen Geschichten, halten schöne Momente für die Ewigkeit fest. Fotos bringen Ideen zum Ausdruck, wecken Emotionen. Die Fotografie bringt uns die Welt näher und drückt aus, wer wir sind. Die vielen Facetten der Lichtbildkunst erklären auch, warum Fotografie auch im Internetzeitalter so eine wichtige Rolle spielt.

Bescheidene Anfänge: Die Geschichte der Fotografie
Im frühen 19. Jahrhundert dauerte es noch Stunden, bis eine Glasplatte mit lichtempfindlicher Silberemulsion so viel Licht eingefangen hatte, dass sie in einem chemischen Prozess zum Bild entwickelt werden konnte. Doch die Emulsionen wurden intensiv weiterentwickelt und ermöglichten schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts deutlich kürzere Belichtungszeiten. Auch die Erfindung des Negativverfahrens und des Zelluloidfilms als Bildträger machten die Fotografie massentauglicher. Der endgültige Siegeszug der Fotografie fiel ins 20. Jahrhundert, wo Kameras in hohen Stückzahlen gebaut und entsprechend preisgünstig vertrieben wurden, sodass die Fotografie auch dem privaten Konsumenten offenstand. Der Wechsel aufs 35 mm-Kleinbildformat, ein Meilenstein in der Geschichte der Fotografie, machte die Apparate handlicher und schneller und ermöglichte neue Fototechniken. Und zuletzt veränderte die digitale Revolution auch die Fotografie und machte durch die „digitale Dunkelkammer“ auch die aufwendige Laborentwicklung überflüssig.

Fototechniken – Fotografie als individuelles Ausdrucksmittel
Das Medium Fotografie ist ständig im Umbruch und spiegelt technologische Umwälzungen ebenso wie politische, künstlerische oder soziale. Der Fotograf kann als Künstler oder Reporter, als engagierter Kommentator, Forscher oder objektiver Chronist in Erscheinung treten und so ganz unterschiedlichen Ansätzen folgen. Aus der Vielzahl fotografischer Perspektiven haben sich unterschiedliche Fototechniken (im Sinne von technischen Herangehensweisen) entwickelt, die sich ihrem jeweiligen Sujet anpassen. Sie spiegeln sich in einer großen Bandbreite technischer Ausstattung, die von verschiedenen Stativen, Outdoor-Zubehör oder Filtern bis zu einer breiten Palette von Objektiven für unterschiedliche Aufgabenstellungen reichen. So passt sich die Fotografie dem Fotografen an und gestattet ihm, seine individuelle Herangehensweise an sein Thema zu verwirklichen.

Die Entwicklung der Bildbearbeitung
Schon in den frühen Tagen der Fotografie loteten Fotografen die Möglichkeiten aus, die Bildergebnisse zu manipulieren, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Mit der Erfindung des Negativverfahrens erweiterten sich die Dunkelkammer-Möglichkeiten beträchtlich, denn die Ausbelichtung gestattete dem Fotografen, das Bild gezielt zu verändern – ein kreatives Potenzial, das vor allem nach der Entwicklung des Farbnegativfilms begeistert ausgeschöpft wurde. Durch die Digitalisierung der Fotografie ergaben sich vollkommen neue Möglichkeiten der Bildbearbeitung: Ohne aufwendige Laborausstattung, mit einem handelsüblichen Computer, steht heute auch Privatanwendern eine ungeheure Fülle von Möglichkeiten zur Bildbearbeitung zur Verfügung, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre.

Fotokunst und ihre bekanntesten Vertreter
Der Spagat zwischen Kunst und Dokumentation begleitet die Fotografie seit ihren Anfängen. Schon früh setzten Fotografen wie Alfred Stieglitz oder Edward Steichen auf die Weiterentwicklung der Fotografie zur Kunst. Dabei emanzipierte sich die Fotografie rasch als eigenständiges künstlerisches Ausdrucksmittel im Reigen der bildenden Künste und bildete eine Vielzahl unterschiedlicher Stilrichtungen heraus, die Künstler wie Ansel Adams (Landschaft), Henri Cartier-Bresson (Dokumentarfotografie), Helmut Newton (Akt) oder Robert Mapplethorpe (Porträt, Akt) hervorbrachten.

Fotografie – ein visuelles Medium par excellence
Die Fotografie hat die Art und Weise, wie wir die Welt sehen, entscheidend geprägt und ist auch heute noch eines der wirkungsvollsten Mittel der visuellen Kommunikation. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – ob im Museum of Modern Art oder auf Facebook.

Mehr lesen…ausblenden…

5 ultimative Tipps für bessere Landschaftsfotos

5 ultimative Tipps für bessere Landschaftsfotos

Atemberaubende Landschaftsfotos sind kein Hexenwerk. Mit dem nötigen Know-how gelingen auch Ihnen Landschaftsfotos wie von einem anderen Stern. Sie benötigen auch keine Profikamera für viele tausend Euro – schon mit einer günstigen Einsteiger DSLR erzielen Sie beeindruckende Ergebnisse. Dazu sollten ...

Erfahren Sie mehr »

Passfoto selber machen: Worauf Sie achten sollten!

Wer sich den alljährlichen Gang zum Fotografen sparen will, kann mit wenigen Tricks zuhause schöne Bewerbungsbilder und Passfotos selber machen. Lesen Sie hier, worauf Sie dabei achten sollten. Plus: Darf man auf einem Passfoto eigentlich lächeln? Falten retuschieren? Schulter zeigen?

Erfahren Sie mehr »

Lomographie: 10 kreative Tipps für schräge Schnappschüsse

Die Schönheit des Unperfekten: In der Lomographie geht es nicht um fotografische Perfektion, sondern darum, interessante Momente einzufangen. Üben Sie dafür mit uns den Schnappschuss aus der Hüfte! Extra: Wie man mit skurilen Hausmitteln wie Kaffee & Hustensaft phantastische Fotofehler provoziert.

Erfahren Sie mehr »

Die Gegenlichtblende richtig verwenden

Die Verwendung einer Gegenlichtblende oder Streulichtblende, manchmal fälschlicherweise auch Sonnenblende genannt, ist für jeden ernsthaften Fotografen unumgänglich und nicht nur, weil das Objektiv dadurch „länger“ oder professioneller erscheint. Es ist ein ganz entscheidender Punkt zur Qualitätssteigerung der Aufnahmen.

Erfahren Sie mehr »