Architektur

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Die Geschichte der Architektur lässt sich zurückverfolgen bis zu den Anfängen der menschlichen Geschichtsschreibung. Sie ist ein hohes Kulturgut und hat im Laufe der Jahrtausende faszinierende Bauwerke hervorgebracht. Doch was ist unter dem Begriff eigentlich zu verstehen? Wie lässt er sich klar abgrenzen, was hat Architektur mit dem Bauen zu tun – und was eben nicht?

Ein kurzer Blick zurück: Beeindruckende Stilrichtungen
Schauen Sie sich die letzten tausend Jahre an, finden Sie zahlreiche bekannte Architekturstile: Die Romanik mit ihrer schlichten und massiven Bauweise dominierte in den Jahren 1000 bis ca. 1250. Danach folgte die Gotik mit ihren Spitzbögen, die wiederum um 1500 von der Renaissance abgelöst wurde. Von 1600 bis 1770 dominierten Barock und Rokoko. In der Barockzeit waren pompöse und mächtige Bauwerke stilgebend, während die folgende Rokokozeit wiederum einen verspielten Ton annahm. Der Klassizismus erinnert an die griechische Bauweise, um 1900 dominierte der Jugendstil. Seither herrscht die Moderne: Zweckgebundenes Bauen ohne jede Schnörkel mit den Materialien Beton, Glas, Stahl.

Der feine Unterschied – was ist Architektur?
Der Begriff bezeichnet einerseits das Tätigkeitsfeldes des Architekten, steht andererseits aber in erster Linie für die Kunst des Bauens. Die Diskussion darüber, was die Baukunst vom reinen Bauen abgrenzt, ist in hohem Maß ideologisch, die Frage danach lässt sich nicht eindeutig beantworten, da die Meinungen auseinanderdriften. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Architektur die Planung, Gestaltung und die Konstruktion in sich vereint, das Bauen das Gebäude dann in der Realität entstehen lässt.

Architekten und ihr Lebenswerk: Davon haben Sie bereits gehört!
Zu den berühmtesten Baukünstlern zählt ohne Frage Gustave Eiffel, zu dessen Werken nicht nur der Eiffelturm gehört, sondern auch der Budapester Westbahnhof und der Sockel der Freiheitsstatue. Johann Balthasar Neumann entwarf im 18. Jahrhundert die Würzburger Residenz; die St. Paul’s Cathedral in London stammt aus dem 17./18. Jahrhundert von Sir Christopher Wren. Von Gottfried Semper stammen die Dresdner Oper (Semper-Oper), das Polytechnikum in Zürich und das Burgtheater in Wien. Manche Bauwerke sind nicht nur geschichtsträchtig und weltberühmt, sondern weisen eine eigene, nicht immer ganz offensichtliche Symbolik auf.

Baudenkmäler und ihre Symbolik – ein faszinierender Blick in die Geschichte
Das Schloss von Versailles ist eine beeindruckende Demonstration absoluter Macht, ein Prachtbau, in dem der König als unangefochtenes Oberhaupt herrschte. Das Sydney Opera House ist als Symbol des Beginns einer neuen Bauära zu betrachten, während der Eiffelturm als vollkommenes Novum gelten kann: Es gab keinerlei Vorlage für diese Konstruktion aus Stahl. Ein weiteres berühmtes Symbol ist das Atomium in Brüssel aus dem Jahr 1958. André Waterkeyn entwarf es als Zeichen für eine friedliche und verträgliche Nutzung der Kernenergie.

Eine Kunst mit hohem Anspruch auf mehreren Ebenen
Unabhängig davon, welche Bauwerke und welche Stilrichtungen im Einzelnen betrachtet werden – die Baukunst sorgt nicht nur für einen hohen Nutzen, sondern beschäftigt sich gleichzeitig mit zusätzlichen Fragestellungen. Form und Funktion gehören ebenso dazu wie die Konstruktion, die Gestaltung der Fassade, die Position des Bauwerks sowie der Bezug zur jeweiligen Umgebung. Somit lässt sich diese Wissenschaft durchaus als Kunst definieren – im ganzheitlichen Sinne.

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