Wiederholung der Abschlussprüfungen in Berlin

Rund ein Dutzend Schulen in ganz Berlin meldeten Unregelmäßigkeiten beim Prüfungsablauf. So wurden Spickzettel sicher gestellt, auf denen die gesamten Lösungen für die Aufgaben notiert waren. Einzelne Zeugen berichten davon, dass man vor den Schulen die Aufgaben auf Zetteln verteilte, dass die Lösungen für 50 Euro oder einer Einladung zum Bürgeressen.

Damit steht Bildungssenator Zöllner erheblich unter Druck, denn dieser Skandal könnte ihm womöglich das Amt kosten. Die Verwaltung hat mittlerweile sogar Anzeige erstattet, um den Schuldigen schnellstmöglich zu finden. Wie man die undichte Stelle finden möchte, ist allerdings unklar.
In Baden-Württemberg existieren die Einheitsprüfungen bereits seit über 50 Jahren, in Brandenburg ist dies auch schon gängige Praxis. Allerdings werden dort die Aufgaben einen Tag vor den Prüfungen an die Schulen gebracht, währenddessen die Aufgaben in Berlin schon seit über 14 Tagen an den Schulen verweilten. Ob darin die Ursache liegt, muss noch geklärt werden.

Weil es aber auch einen Großteil von Schülern gibt, die nicht betrogen haben, hat sich jetzt eine Initiative gegründet, welche die Wiederholung der Prüfungen verhindern möchte. Ausgang offen, aber irgendwie typisch Berlin.

Keine Meinungen

  1. Das ist schon ein handfester Skandal. Ich denke die Prüfungen müssen nachgeholt werden, und die die fari waren, nun ja, das tut einem zwar leid, aber die müssen auch nochmal ran. Was einmal gelingt gelingt auch zweimal…

  2. Ist es nicht interessant, wie groß der Aufschrei war und wie wenig betroffene Schüler/innen das Wiederholungsangebot dann genutzt haben?Was wäre gewesen, wenn dieses Angebot nicht gemacht worden wäre?Auch im Bereich Schulkleidung sollte von oben einmal klarer Stellung bezogen werden….Schulkleidung – Die Schule macht!

  3. So schlimm es auch für die Schüler ist, die nicht betrogen haben, aber die Prüfung sollte wiederholt werden. Es kann nicht angehen, dass so etwas toleriert wird. Ich denke, ich schließe mich mal HA Web an, diejenigen, die es geschafft haben, werden es auch dann wieder schaffen.

  4. NA ja, es kann doch nicht so schwer sein rauszufinden, wo die undichte Stelle lag. Es wird ja wohl nicht soviele Leute geben, die Zugang zu den AUfgaben haben.

  5. Eigentlich darf sowas einfach nicht passieren. Da muss im Vorfeld viel stärker darauf geachtet werden, dass die Aufgaben wirklich sicher und uneinsehbar sind.Wiederholungen sind leider immer doof, auch wenn es – wie HA Web bemerkt – eigentlich so sein sollte dass diejenigen die was können dies auch zweimal hinkriegen.

  6. Hab mehrfach gehört, dass die Nachprüfung schwerer gewesen sein soll. Meint ihr, das war nur die subjektive Schülermeinung?

  7. Das kann meines Erachtens nur die subjektive Schülermeinung gewesen sein. Bernd

  8. Na ja – sowas kann natürlich schon auch mal bein zweitenmal auch objektiv etwas schwerer werden. Is halt dann die Frage ob “ein bißchen” oder eben doch deutlich schwerer.

  9. Man sollte auch nicht zu weinerlich sein, sicher ist es unangenehm eine Prüfung wiederholen zu müssen, obwohl man sie bestanden hätte. Aber die Betroffenen sind nicht alleine, ich bin sicher, sollten jetzt wirklich “Härtefälle” entstehen (also beim ersten Mal bestanden beim zweiten nicht) werden die Verantwortlichen mit Augenmaß reagieren.

  10. Wenn Schüer so einfach an Prüfungsaufgaben gelangen, frage ich mich, ob das Berliner Bildungssystem überhaupt den Mindestanforderungen einer Qualitätssicherung standhalten kann. Eine neue Bildungsreform mit Regelungen bei denen unter anderem das Schummeln unmöglich gemacht wird, ist mehr als überfällig.

  11. Christian Schlender

    Der Oberhammer war wirklich, dass selbst bei der der Wiederholung wieder der (berechtigte und teilweise nachgewiesene) Verdacht auf Schummler aufkam, unglaublich!!

  12. Wann gehts weiter?

  13. Ich wundere mich garnicht:
    Die rot-rot-grüne bzw. linke Schulpolitik versucht ihr Versagen zu verschleiern. (Bin selbst Lehrer und komme gerade aus dem Unterricht & weiss 100%ig wovon ich rede). Würde mich nicht wundern, wenn das von Wowereit selbst heimlich so angelegt war.
    Die wollen die Einheitsschule, alles wird nach unten nivelliert… Disziplin, Leistung, Fleiß sind für diese Linken Nazi-Begriffe. (Lafontaine: Sekundärtugenden um ein KZ zu leiten) Stattdessen wird alles zutode integriert und aufgeweicht. Das kommt bei vielen Wählern (Eltern) sicher gut an, die ihre besonderen Sprößlinge promoten wollen:
    Nur in einigen Jahren wird feststehen: Leistungsträger gibt’s kaum noch und das einfachste elementarste Grundwissen ist zu vielen nicht vermittelbar. Die Linken wollen die sozialen Probleme mit einer grundfalschen Schulpolitik angehen. Sie verschärfen die Probleme jedoch und die Leistungswilligen gehen an Privatgymnasien, wenn die Eltern reich sind. (das Gegenteil wird erreicht) Berlin ist bankrott und morsch im Kern. Proletarierviertel, Asoziale und Migrantengettos kommen nicht auf die Beine. Die Linken fördern und wollen dies, schreiben sich jedoch auf die Fahnen etwas dagegen tun zu wollen, stattdessen ruinieren sie Deutschland weiter. Berlin wird fast ausschließlich “von außen” (Südbundesländer) finanziert. Wen wundert es, dass das gegliederte Schulsystem im Süden erfolgreicher ist? Wegenmeiner ein zweigliedriges Schulsystem (wie in den USA/GB), aber die linke Einheitsschule ruiniert das Land der Dichter und Denker.. wie gesagt: Einzelne Schüler ohne Sozialverhalten sabotieren entweder durch ihre Störungen als auch ihre nicht vorhandene Arbeitshaltung bzw. nicht vorhandene Begabung den gesamten Unterrichtsverlauf (das zu sagen ist politisch unkorrekt aber wahr), während 90% der übrigen ausgebremst werden. Ideologisch verblendete Linke wollen das noch weiter verschärfen. Ich habe Deutschland aufgegeben, denn ich kenne die Schule von innen her. Die Politiker können nur schön reden und Probleme zusätzlich von oben (ohne Diskurs) verordenen, die völlig hausgemacht sind, so als hätten wir nicht schon ausreichend natürluiche Probleme zu lösen. Als die CDU in RLP regierte, hatten die Politiker und Behörden wenigstens noch nachgehört und sich an der Basis informiert. Die SPD-Alleinregierung geht auf die Argumente vor Ort garnicht ein. (Wie im 2. WK: Die Oberste Heeresleitung weiss nicht was an der Front abgeht und lässt die Leute in den Tod rennen)

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