Wie gibt man richtig Starthilfe?

Aber ist es auch noch so gut gemeint, Starthilfe geben kann Autos auch beschädigen. Die Autobatterie kann schneller den Geist aufgeben, als man denkt: Sitzheizung, Radio, Klimaanlage und elektronische Sperren fordern der Autobatterie übers ganze Jahr den Saft ab. Vergisst man einmal, die Lichtanlage auszuschalten, kann es sein, dass am nächsten Morgen mehr als nur das Licht nicht mehr anspringt.

Der ADAC oder Nachbarn und Kollegen können mit einem Starthilfekabel aushelfen. Für den Fall, dass kein Helfer zur Stelle ist und auch nicht zur Stelle geholt werden kann, ist eine mobile Starthilfe wie ein Kfz-Ladegerät (Energiestation) eine praktische Hilfe. Eine Autobatterie, die mit einem Batterieladegerät wieder aufgeladen werden kann, spart sehr viel Aufwand, sofern das Ladegerät immer schön im Auto aufbewahrt

Starthilfe geben: Motor und Sicherheit prüfen

Sorgen, die ein Elektroauto immer hat und mit einem kurzen Anschluss an die Steckdose immer lösen kann: Im klassischen Fall, in dem ein Auto dem anderen über ein Starthilfekabel die Batterie neu auflädt, muss die Spannung beider Autobatterien verglichen werden. Die Batterien müssen dieselbe Spannung aufweisen.

Die Autos müssen voneinander isoliert sein, d.h. es darf keinen Kontakt zwischen beiden Karosserien geben. Damit die Wiederbelebung der Batterie erfolgen kann, muss sie am Bordnetz bleiben. Das Hilfe gebende Auto sollte im Leerlauf mit höherer Drehzahl laufen, damit der erhöhte Energiebedarf, der durch die Abgabe entsteht, sicher gedeckt werden kann.

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Starthilfekabel korrekt anbringen

Das Prinzip ist einfach zu merken: zuerst Rot für die Pluspole, dann Schwarz für die Minuspole, Rot zuerst vom Nehmer zum Spender, Schwarz dann vom Spender zum Nehmer.

  1. Das rote Kabel wird an den Pluspol der leeren Batterie geklemmt.
  2. Das andere Ende wird am Pluspol der Batterie des spendenden Fahrzeugs befestigt.
  3. Das schwarze Kabel wird an den Minuspol der spendenden Batterie geklemmt.
  4. Das andere Ende wird nur am Motor oder an der Karosserie des Strom beziehenden Autos befestigt.
  5. Das spendende Auto wie oben beschrieben anlassen. Mindestens 10 Sekunden, maximal 15 Sekunden Strom geben, mehr beschädigt den Katalysator.
  6. Entgegen des Aufbaus werden die Kabel (von den Schritten 4 zur 1) wieder abgenommen. Wird das schwarze Kabel direkt an den Minuspol der leeren Batterie angeschlossen, können sich Gase entzünden. Eine Explosion wäre die Folge.

Damit sich die Autobatterie aufladen kann, sollte der ausgeholfene Wagen ein paar Kilometer bei minimalem Stromverbrauch fahren, also sämtlichen elektronisch betriebenen Luxus – auch das Radio – erst einmal aus lassen.

Weiterführende Links:

http://www.adac.de/mitgliedschaft/tarife/default.aspx

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/mobil/sendungsbeitraege/2009/1117/01_dr_mobil_richtig_starthilfe_geben.jsp

3 Meinungen

  1. dass man dem zu helfenden wagen nur 15 sekunden strom geben darfwusste ich vorher nicht. mein schwiegerpapa hatte kürzlich probleme mit derbatterie, dort musste ich 3 mal am tag starthilfe geben, allerdings war die batterie wohl vorher schon hinüber.

  2. Ihr wisst aber schon, daß die geschriebenen Aussagen („Das rote Kabel wird an den Pluspol der leeren Batterie geklemmt.“) genau entgegen den Aussagen im Film stehen („Das rote zuerst auf das Spenderfahrzeug“)?
    Das ist nicht wirklich hilfreich. 🙁

  3. Danke für diese durchaus nützlichen Tipps. Hab mir die Seite mal gebookmarked. Wer weiss wann ich mal wieder Starterhilfe benötige oder geben muss ;D

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