Wer nichts wird, wird Wirt: Polonäsen-König eröffnet Restaurant

Zugegeben, man könnte es auch netter formulieren. Aber was soll denn einer schon anfangen, der seit 1982 ein One-Hit-Wonder ist, unzählige Kleinstauftritte in zugigen Festzelten und getürkten Silvester-TV-Shows sowie das Dschungel-Camp plus einer Alkoholkarriere überlebt hat? Aber schweigen wir heute über Big Brother-Containeraufenthalte und Grabbelskandale mit Bohlens Naddel und seien wir positiv: Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass Werner Böhm begnadet Jazz-Piano spielt? Und sollten Sie diese Bildungslücke schließen wollen, empfiehlt sich ein Besuch im „Wendehals“. Dort wird heute mit rotem Teppich und dem einen oder anderen „Megastar“ nämlich Eröffnung gefeiert. „Deutsche Küche in großer Bandbreite“ bietet die Karte, lecker soll auch das Servicepersonal sein. Dass der Herr des Hauses trotz der schönen Kellnerinnen seinen Platz am Klavier (Dinnermusik abends) nicht zu häufig verlässt, stellt die Anwesenheit seiner dritten Frau Susanne sicher.

 

Restaurant Wendehals

Saseler Markt 2

HH-Sasel

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do. 12 bis 15 Uhr und 18 bis 23 Uhr

Freitags bis sonntags durchgehend von 12 bis 23 Uhr.

Dienstags ist Ruhetag

2 Meinungen

  1. Ich finde es spannend, wenn ein Künstler sich in späten Jahren noch einem „neuen“ Inhalt zuwendet. Und so bin ich mit meiner Frau im Wendehals gewesen. Nettes Ambiente und dezente Klänge des „Meisters“ am Flügel sorgten für positive Stimmung. Die Bedienung war nicht „lecker“, sondern zuvorkommend, freundlich und nett anzusehen. Das Speisenangebot ist gut. Das Preis-Leistungsverhältnis passt. Und Werner Böhm war weder dem Alkohol noch den „Damen“ zugeneigt, sondern ein dezenter Gastgeber. – Kritik dahin, wo sie hinpaßt. Hier jedenfalls nicht. Es war ein netter Abend in guter Atmosphäre. Wir kommen wieder ins Wendehals an den Saseler Markt. Wer wie wir einen Parkplatz sucht, hier ein Tipp: Gegenüber auf dem Wochenmarkt kann man bequem perken…

  2. Bei dem Anblick des Böhms kann einem eigentlich nur schlecht werden. Warum müssen Deutsche den Amis eigentlich alles nachmachen. Liebe Grüße aus Kiel

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