Wenn einem der Ruf mal wieder alles ruiniert…

Aber gerade wenn eine solch neue Technik beziehungsweise Form eingeführt wird schaut ja jeder drauf. Und vier Wochen später bekommt eine gewisse Firma den Auftrag für die Produktion dieser illustren Propagandafilmchen. Und genau diese Firma ist familiär verbandelt mit dem Hause Stoiber, ja, dem Parteivorsitzkollegen aus München, also eigentlich Wolfratshausen. 

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, das ganze zu erklären. Entweder das Geschmäckle ist begründet, dann wäre es zum einen eine Sauerei, zum anderen spreche dies aber nicht für das politische Geschick von Merkel und Berater. Wenn der Geschmack ohne Grund bleibt hat man sich aber trotzdem mit vollem Anlauf in das Klischee begeben, in das man ja als ehrlicher Politiker nie will, oft nicht hingehört aber auch manchmal berechtigt mittendrin steckt.

Witzig ist vor allem die Antwort des betroffen Stoiber-Schwiegersohn Jürgen Hausmann (in der "Augsburger Allgemeinen): "Ich habe schon erwartet, dass nun Fragen nach meinen familiären Bindungen kommen". Tja, und dann ist man Medienschaffender und hat nur diesen Satz parat. Ob das wirklich die richtige Branche ist?

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*