Viral Video Award 2011: Die Gewinner stehen fest!

Der Viral Video Award 2011 hat zum vierten Mal die besten Kurzfilme aus den Bereichen Animation, Realfilm, Dokumentation, Avantgarde, Werbung, politisches Engagement und Mischungen daraus gekürt. 500 Filme wurden eingereicht, 21 kamen in die engere Auswahl und nur drei von ihnen konnten sowohl Jury als auch Publikum überzeugen.

Während die User im Internet abstimmen konnten, beschäftigte sich die Jury, 2011 bestehend aus der Journalistin und Radiomoderatorin Marion Brasch, dem Programmierer, Webdesigner und Nerdcore Blog Erfinder René Walter und dem ehemaligen Viral-Award-Gewinner und Kurzfilmer Alexander Lehmann, mit der Vergabe der Preise der Sponsoren, die im Rahmen des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals stattfand.

Viral Video Award 2011: Gewinner und Regeln

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Die Preise

Beim Viral Video Award 2011 wurden drei Preise in der Gesamthöhe von 3.000 Euro vergeben. Je 1.000 Euro gehen beim Publikumspreis an den Film, für den die meisten Zuschauer stimmten, für das Viral, das der Jury 2011 am Besten gefiel und für den besten Kurzfilm mit politischer Message in den Bereichen Klima, Demokratie oder Gerechtigkeit. Die Preise für die Gewinner werden von “Schwarze Dose”, der Berliner Landesinitiative “Projekt Zukunft” und der Heinrich Böll Stiftung bereit gestellt.

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Preisverleihung

Am 18. November 2011 war es soweit: Der Rote Salon des Berliner Theaters Volksbühne bot ab 21 Uhr den Rahmen für die Preisverleihung beim Viral Video Award 2011. Fernsehmoderator und Produzent Jan Lerch stellte im Zuge des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals von interfilm Berlin nicht nur die drei Gewinner vor, sondern auch alle weiteren nominierten Virals.

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Bestes Viral 2011

Der Viral Video Award 2011 wurde vom “Projekt Zukunft” für “Aides Graffiti” aus Frankreich vergeben. Yoann Lemoine drehte nach einem Drehbuch von Ingrid Varetz (Produktion Viriginie Chalard/Wanda) ein Aids-Aufklärungs- und Verhütungsvideo, in dem drollig animierte Zeichentrick-Genitalien lernen, auf sich aufzupassen.

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Publikumspreis 2011

Das Publikum hat abgestimmt und “Schwarze Dose 28” hat den Preis verliehen: Jack Price aus England hat für Greenpeace UK die Persiflage “VW – The Dark Side”, basierend auf der Star-Wars-Werbung des Autokonzerns, gefilmt, in der Kinder in die Kostüme von Darth Vader, Obi-Wan Kenobi, C3-PO und Konsorten schlüpfen, während der Todesstern stellvertretend für den von den Umweltaktivisten angekreideten und zu hohen CO2-Gesamtausstoß steht.

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Bestes politisches Video 2011

Der Preis für das beste Video mit politischem Inhalt der Heinrich Böll Stiftung hat “Standing Up for Freedom”, dem Spot aus der Tschechischen Republik und Spanien für die nunmehr seit 50 Jahren kämpfende Menschenrechtsorganisation Amnesty International, für sich gewinnen können. Regisseur Carlos Lascano vom DreamLife Studio hat auch den Schnitt, das Script, die Kamera, die Animation und gemeinsam mit Lukáš Skalník, Martin Hovorka (Eallin Motion Art) und Paula Lema die Produktion übernommen. Die Musik stammt von Hans Zimmer und Lorne Balfe.

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Special Mentions

Besondere Erwähnungen fand zum einen “Jan 25th – Take what's yours!” von Tamer Shaaban (Produktion Mantis Films), in der Aufnahmen von Daily News Egypt und Masr Al-Youm zusammengeschnitten werden, um die ägyptische Revolution Anfang 2011 zu dokumentieren.
Zum anderen stellt “A Liter of Light” von Nick Santiago und Mike Talampas (Produktion Rj Galang, Sunny Lucero und Francis Bagnes) den cleveren und lichtspendenden Einsatz von auf Dächern installierten Plastikflaschen auf den Philippinen vor.

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