Ubuntu-Tipps, Folge 2

Seit Wochen suchte ich nach einem Flickr-Uploader für Ubuntu. Ausgiebiges Surfen führte dazu, dass ich in der Ubuntuwelt ganz schön herum kam. So fand ich etliche Lösungen, die vermeintlich komfortabel, wenn auch von der Kommandozeile aus, den avisierten Task meistern sollten. Ans Laufen brachte ich keines davon, was aber wahrscheinlich eher an meinen rudimentären Fähigkeiten hinsichtlich der korrekten Verwendung des Make-Befehles liegt, denn an den Lösungen selber.

Eher zufällig las ich dann im offiziellen Ubuntubuch gestern vorm Einschlafen den Kurztext zur Fotoverwaltung F-Spot, die von Novell für den Gnome-Desktop entwickelt wurde und wird. Erstaunlicherweise konnte ich mich heute morgen sogar noch an die Lektüre erinnern. Kaum im Büro angelangt, kurbelte ich den Gnome hoch und startete F-Spot, was bei Ubuntu von Beginn an vorinstalliert vorhanden ist.

Nicht nur muss ich dem F-Spot eine bemerkenswerte Funktionalität und Usability ansonsten bescheinigen, auch die tatsächlich vorhandene Flickr-Uploadmöglichkeit ist nicht bloß vorhanden, sondern sehr komfortabel gelöst. So ist es über das Datei-Export-Menü möglich, schnörkellos ein Bild oder einige ausgewählte oder alle Bilder an seinen Flickr-Account zu senden. Kein Unterschied zum Uploader unter Windows.

F-Spot beherrscht neben dem Upload zu Flickr auch noch diejenigen zu Picasa, 23hq, SmugMug, sowie zu eigenen Webgalleries. Nebenbei kann F-Spot auch noch in beliebige Ordner und auf CD exportieren.

Mehr Infos gibt es hier. Ich muss wieder F-Spotten…

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