Trikottausch im Fußball: Was steckt dahinter, welche Regeln gibt es?

Wenn der Schiedsrichter ein Fußballspiel abpfeift, wird der Platz im Handumdrehen von halbnacktenFußballern bevölkert. Denn es ist wieder Zeit für den traditionellenTrikottausch.

Warumkommt es zum Trikottausch?

Dabei handelt es sich um eine Geste ganz im Sinne des Fair Play und der gegenseitigen Anerkennung und des Respekts. Besonders nach wichtigen Spielen bricht die Sammellust der Fußballer aus. Schließlich ist der Trikottausch ideal, um sichein schönes Andenken an das Spiel zu sichern.

Heiß begehrt sind dabei immer die Jerseys von Stars, wie beispielsweise Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Bastian Schweinsteiger. Diese werden nicht selten zur Halbzeit nach ihrem Trikot gefragt.Oft findet der auch zwischen zwei Spielern statt, die sich während der 90 Minuten kompromisslos beharkten. Aber nach Schlusspfiff sind Fouls, Nicklichkeiten oder gegenseitige Beleidigungen schnell vergessen.

Wie vieleTrikots dürfen Spieler tauschen?

Doch nicht alle Spieler in der Bundesliga können nach Herzenslust dem Trikottausch frönen. Gerade bei Vereinen mit geringem Etat, haben die Spieler nur eingewisses Kontingent an Trikots, die sie nach einem Spiel tauschen können. Beim SC Freiburg beispielsweise darf jeder Spieler nur fünf Trikots verschenken pro Saison. Alles was darüber hinausgeht, muss vom Spieler selbst bezahlt werden. Und zwar für den Einkaufspreis von 50 Euro pro Trikot – zumindest beim SC Freiburg. Das Geld wird dann meist in die Mannschaftskasse einbezahlt und dann zum Saisonende auf der Abschlussfeier verprasst.

Trikotwechsel und die Frage nach der Hygiene

Die Leidenschaft für einen Trikotwechsel nimmt im Lauf der Karriere bei den meisten Profis aber ab. Während die Sammellust zu Beginn noch stark ausgeprägt ist, ist der Durst nach neuen Trikots nach ein paar Jahren als Profifußballer und mehrerer hundert getauschten Trikots gestillt.Doch der Trikottausch kommt nicht bei allen Zuschauern gut an.

Viele überkommt alleinschon beim Gedanken, ein durchgeschwitztes Trikot eines anderen anzuziehen, ein Gefühl des Ekels. Zwar ist die Frage der Hygiene beim Trikotwechsel gerechtfertigt, aber frischer Schweiß riecht in der Regel nicht. Und Spieler die damit ein Problem haben, können sich das Leibchen auch einfach um den Hals legen oder in die Hose stecken. Denn diese sind vom Tausch ausgeschlossen.

Eine Meinung

  1. Netter Artikel, aber viele überkommt beim Gedanken des Trikottausches schon ein Gefühl des Ekels ??? Bitte, kein einziger Fussballfan wird schlecht, wenn er dadran denkt, dass das durchgeschwitzt ist und von einem anderen stammt. Solche Gedanken können nur die Schickimicki-Fans des FC Bayerns, oder solche die 1 mal in ihrem Leben ins Stadion gehen. Und zu den Bayern-Fans nochmal, es sind damit nicht alle gemeint, sondern wirklich nur dir Schickimickis und die gibt es ja genug im Stadion :-).

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