Einbruch: So sicher ist Ihr Bargeld zu Hause

Einbruchschutz – Darauf kommt es an

Gut ein Viertel der Deutschen versteckt den Großteil seiner Ersparnisse zu Hause. Dort sei es sicherer als auf der Bank, glauben sie doch das erweist sich meist als großer Irrtum.

Beliebte Verstecke

Geld, das wasserdicht verpackt im Spülkasten oder im Gefrierbeutel im Eisfach liegt, ist bei vielen Deutschen besonders beliebt. Sie meinen, solche Verstecke finden Einbrecher nicht. Doch: Einbrecher finden alles, wenn sie genügend Zeit haben. Um eine Wohnung zu durchwühlen, genügen den Kriminellen bereits 10 bis 15 Minuten. Da finden Sie dann auch Geld in Lebensmitteln – zum Beispiel in der Kaffeedose. Weitere Verstecke, die jeder Dieb kennt: Zwischen Buchseiten, in Blumentöpfen oder hinter Bilderrahmen.

Als Erstes durchwühlen Einbrecher jedoch meistens Ihre Schubladen. In der Regel schütten sie sie auf dem Boden aus. Wer also trotz allem sein Geld in der Sockenschublade verstecken möchte, sollte die Scheine wenigstens in die aufgerollten Socken stecken und nicht einfach dazwischenlegen. Aber wirklich sicher ist das Geld dort natürlich auch nicht. Die Verstecke unter der Matratze zu finden, ist für die Diebe ebenfalls reine Routine.

Sicherheit Safe?

Grundsätzlich gibt es nur einen Weg, Bargeld und andere Wertsachen zu Hause zu schützen: den Tresor. Dieser muss aber auf Einbruchsicherheit geprüft und fest in der Wand oder dem Boden verankert sein. Welche Anforderungen der Safe genau erfüllen muss, regeln dabei die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hausratsversicherung. Von Möbeltresoren oder einfachen Geldkassetten raten Experten ab. Denn die nimmt der Dieb einfach mit!

Versicherungen

Bei den meisten Versicherungen gilt beim Schadenersatz eine Obergrenze von 1000 Euro Bargeld. Wer mehr Geld aufbewahrt, sollte das unbedingt vorher mit seiner Versicherung besprechen.

Deshalb empfehlen wir: Man sollte immer nur so viel Bargeld zu Hause haben, wie man unbedingt benötigt!

Foto: Fotolia, 36834903, ia_64

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