Stürmer- Phänomen Filippo Inzaghi vom AC Mailand

Unfassbar wie dieser schwarzhaarige Italiener mit dem
Lausbubengesicht und die aktuelle Nummer 9 beim AC Mailand seine Tore
schiesst.
Mit Fussball hat das eigentlich nicht viel am Hut. Und garantiert hat
der „Super-
Bippo“, wie sie ihn in Italien nennen, noch nicht ein Tor des Monats
geschossen. Nach Dribblings, Fallrückziehern, Distanzschüssen sucht man
in den  Statistiken von Inzaghi nahezu umsonst. Über Fähigkeiten
solches Kalibers vefügt er „leider“ nicht.
Beruht wird sich auf andere Spezialitäten:

 
Aufgezählt werden in den persönlichen Daten eher die
Schwalbenrekorde mit den daraus resultierenden Elfmetern, Aufenthalte im
Fünfmeterraum, und Tore die von Kopf, Nasenspitze, Knie und Rücken irgendwie in
das gegnerische Tor bugsiert wurden.
 
Obwohl er von den Gegnern teilweise regelrecht gehasst wird
(Schwalbenkönig) würde sich jeder Klub einen solchen Stürmer in seinen Reihen
wünschen. Nach der Ära Müller fällt mir kein Stürmer ein, der mit solch einem
Riecher vor dem Tor ausgestattet war und derart effektiv gespielt hat, wie der
Stürmer vom AC Mailand. Egal wo der Ball hinfliegt, -fällt, -kullert, Inzaghi
steht meistens schon Gewehr bei Fuss und staubt ab. Wie gestern gegen Olympique
Lyon, die in allerletzter Spielminute den Sekundentod erlitten.  
 
Selbstverständlich wird Inzaghi niemals die grandiose
Torquote eines Gerd Müllers erreichen, jedoch sind die Leistungen, dem
Milanisti, hoch anzurechnen, wenn wir bedenken, wie hart und kompakt das Defensiv-
Spiel heutzutage geworden ist.  

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