Stammlokal – die Macht der Gewohnheit

Ich bin selbst ein Mensch, der sich gern mit Freunden trifft und ständig auf der Suche nach interessanten Lokalitäten ist, trotzdem gibt es immer wieder eine Bar, zu der ich jederzeit gerne zurückkehre und ihre Vorzüge genieße. Sie liegt im Berliner Bezirk Friedrichshain, ist eher klein und beschaulich, aber besitzt einen Kamin. Ich bin immer noch nicht sicher, ob es letztendlich der Kamin gewesen war, der mich dazu bewogen hatte, die Bar das erste Mal zu betreten, er hatte zumindest einen großen Anteil daran.

Während viele Lokalitäten mit einem gewissen Image leben, kann „meine“ Bar keiner bestimmten Kategorie zuordnet werden. Weder ist sie die Spelunke um der Ecke, wo man Bier für einen Euro trinken kann und auf Menschen trifft, denen es selbst im nüchternen Zustand schwer fällt sich zu artikulieren, noch gehört zu jenen Trendbars, die mit Happy Hour, Karaoke oder einer noblen Verpackung um Aufmerksamkeit haschen. Hier treffen sich einfach viele Menschen, der Rentner, der hier regelmäßig seinen Abend beschließt, der Vertreter, der sich nach seiner täglichen Hatz nach Ruhe sehnt, der Student, der hier mit seinen Freunden inspirierende Gespräche führt oder die Verliebten, die sich im Schimmer des Kamins in die Arme sinken.
Hinter der Bar werkeln Menschen, die auch noch woanders arbeiten und deshalb nicht weltfremd erscheinen. Die gute Mischung aus aufmunternden Gesprächen, gemeinsamen Lachen und Ärgern, all das macht diese Bar zu meiner Bar!

12 Meinungen

  1. SO GEHT ES NICHT WEITER …

  2. richtig fein! Ich hab heute früh auch was nettes gefunden:http://www.deutschland-debatte.de/2007/10/08/merkel-in-liberia-hohe-politik-und-ein-lebendes-huhn/Viel Spaß beim Nachdenken mit dem ZDF!

  3. Eine lustige Karikatur! Ich mag den Beck eigentlich überhaupt nicht, halte die Idee aber für richtig. Wer länger in den Topf zahlt, sollte auch mehr davon haben. Wenn ich 35 Jahre gearbeitet und in den Topf bezahlt hätte, würde ich es auch für unfair halten, wenn ich genauso viel bekomme wie jmd. der erst 3 Jahre arbeitet!Viele Grüße,Ralf

  4. Bei uns im Lamdkreis Uelzen, Lüneburger Heide ist das Unikum Uelzen http://www.unikum-uelzen.de eines der Letzten Gastronomien die einigermaßen Laufen trotz Rauschverbotes. Ca 10 Kneipen haben in den letzten 3 Monaten geschlossen… eine Katastophe… ob sich das einpendelt glaub ich nicht und die Regierung kann nichts rückgängig machen sonst macht sie sich unglaubwürdig..Traurig aber wahr….Gruß

  5. StephanAls Raucher ( allerdings in der Schweiz ) muss ich hier doch nochmal nachhaken. Kaminfeuer ist erlaubt ? Bei Kaminfeuer atmet niemand passiv den Rauch ? Seltsame Gesetzgebung. Zum Glück traut sich unsere Regierung nur sehr halbherzig an dieses Thema heran. Einige Autobahnraststätten hatten bei uns mal kurzzeitig ein Rauchverbot verhängt, nachdem wohl anschließend keine Trucker mehr kamen wurde wieder alles rückgängig gemacht. Kann man nur sagen ” Alle Macht dem Volke ” !!

  6. Thanks for the information

  7. Also zum Thema Rauchverbot….
    kurz nach Einführung war auch in meiner Stammkneipe Rauchverbot.
    Allerdings darf man inzwischen wieder darin rauchen und im Nachhinein muss ich sagen, dass es ohne den Rauch im Lokal um Einiges angenehmer war.
    Und einen Besucherrückgang hab ich persönlich auch nicht bemerkt.
    Da wird meiner Meinung nach auch sehr viel aufgebauscht….trotzdem….da gehört endlich mal eine richtige Regelung her…ganz oder gar nicht.

  8. Ich finde es sehr wichtig eine Stammkneipe zu haben. Ich muss sagen, dass ich wirklich schon in vielen Lokalitäten war und es gibt nicht viele, in denen ich mich wirklich wohl fühle. Bei mir ist es so, dass ich meine Kneipe nach einigen bestimmten Aspekten aussuche. Zu denen gehören erstmal das Durchschnittsalter. Ich möchte nicht in einem Lokal sitzen wo nur 15-18 Jährige sitzen. Das ist nicht meins. Dann sollten auch nicht nur alte Herren im Lokal sitzen. Dann ist wichtig dass die Bedienung schnell ist und ich nicht ewig auf mein Bier warten muss. Und dann müssen auch noch die Preise stimmen. Fühle ich mich dann noch wohl, dann passt alles.

  9. Ich mag die Abwechslung. Ich bin jetzt nicht jemand, der sich einfach in ein Lokal setzen kann und wenn es ihm dort gefällt geht er immer wieder dort hin. Das mache ich schon eine Zeit lang aber nicht immer, denn irgendwann kenne ich die ganzen Leute dort und ich möchte ja immer wieder mal was Neues kennenlernen und das geht nicht wenn man immer ins gleiche Lokal geht. Darum wechsle ich meine Kneipen sehr häufig denn die Auswahl ist sehr groß und da kann ich sehr oft wechseln.

  10. Ganz schlimm sind die Geschwisterwägen, in der der hintere Sitz auch noch tiefer ist!!! Man glaubt es kaum, aber sowas hab ich vor kurzem gesehen. Absolut grauenhaft, das Kind (war ein Baby) hat nichts gesehen, außer die Sitzschale vom Älteren. War echt nicht so toll.

  11. Kinderwagen-Kenner

    Die taktische Frage ist allerdings immer wer vorne und wer hinten sitzt 🙂 Da spielt nicht nur das Alter eine Rolle sondern bei etwas älteren Kleinkindern auch durchaus schon die Persönlichkeit 😉

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