Sprachreise in die USA: So bereitet man sich vor

Über einige Dinge sollte man sich im Klaren sein, noch bevor eine Sprachreise USA geplant wird. In welcher Gegend würde man gerne lernen und wie ist das mit der Unterkunft geregelt? Nicht zuletzt muss man sich auch Gedanken bzgl. Länge und Umfang des Kurses machen. Klärt man diese Fragen für sich, so besteht die wichtigste Aufgabe darin, einen passenden Anbieter zu finden, der den eigenen Vorstellungen am ehesten entspricht. Denn oftmals sind deren Angebote umfassend, so dass man ein “All-inclusive-Paket” buchen kann.

Sprachreise USA vorbereiten: So wirds gemacht!

1

Die Länge des Aufenthalts

Sprachreisen werden zwischen zwei Wochen und teilweise bis zu neun Monaten angeboten. Entscheidend ist, dass man sich die Zeit nimmt: Den Wenigsten ist geholfen, wenn sie für zwei Wochen eine Sprachreise Amerika buchen. Wäre man in dieser Zeit noch in einer attraktiven Stadt und nutzt die Freizeit zum Sightseeing oder für Ausflüge, so rasen die Tage an einem vorbei, ohne, dass man die Lernlektionen so richtig wahrgenommen hat. Dann kann man auch einen regulären USA-Urlaub machen. Demnach bieten sich vier Wochen als Minimum an – besser ist immer mehr.

2

Der Charakter des Kurses

Hier ist erneut die Frage: Was will ich eigentlich? Es gibt Kurse, in denen sind Sie der einzige Lernende. Der Vorteil: Der Lehrer ist ausschließlich für Sie da. Der Nachteil: Zum einen ist es sehr teuer, zum anderen lebt eine Sprachreise-Erfahrung ja auch von den Bekanntschaften, die man auf der anderen Seite des großen Teiches macht. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Gruppe eine bestimmte Größe nicht übersteigt – mehr als 10/15 Personen machen die ganze Angelegenheit unproduktiv.

3

Der Ort des Geschehens

Meist werden Sprachreisen in den größeren Städten und vermeintlich interessanteren Gegenden der USA angeboten. Demnach locken vor allem die Ost- und Westküste. Und auch wenn dies für die Meisten vermutlich reizvoll ist, der Vorteil von kleineren Orten im Midland der USA ist, dass man weniger abgelenkt werden würde. Und was man bedenken sollte, will man in Kalifornien lernen: Flüge an die Westküste sind meist sehr viel teurer als jene in den Osten des Landes. Das hängt schlicht mit der Entfernung und dem damit verbundenen Kerosinverbrauch zusammen.

4

Die Unterkunft

In den allermeisten Fällen bieten Sprachschulen bzw. die Anbieter von Sprachreisen die Unterkunft mit an, so dass ein recht aufwendiges Planungselement im Vorfeld wegfällt. Und doch täten Sie gut daran sich auch hier zu überlegen, was es denn sein soll: Lieber in einer Gastfamilie, oder doch in einer eigenen Unterkunft, zumeist unweit des Kursgebäudes? Auch hier unterscheiden sich die Anbieter. Falls Sie tatsächlich eigens etwas finden müssen, so gibt es in den großen Städten eine Menge Angebote an Ferienwohnungen oder Untermietmöglichkeiten. Eine Menge Portale hierzu gibt es im Internet (oft sind auch auf den Homepages der Sprachkurs-Anbieter Links zu entsprechenden Seiten). Auch für ein Hostel kann man sich entscheiden – es ist nicht unwahrscheinlich, dass Sie damit billiger wegkommen, als sich irgendwo richtig einzumieten.

5

Die richtige Sprachschule finden

Wenn Sie sich über all die Fragen im Klaren sind, so geht es nun tatsächlich darum, das für Sie ideale Angebot ausfindig zu machen. Meist hilft auch ein Besuch im Reisebüro weiter, insbesondere in jenen, die sich auf Studenten spezialisiert haben (keine Angst: Auch Nicht-Studenten kann da weitergeholfen werden). Ansonsten aber kommen Sie nicht herum, das schier überwältigende Angebot an Sprachreisen nach Amerika zu sondieren. Viele sind private Organisationen, einige wenige aber auch direkt an bestimmte Universitäten angelagert. Ideal ist es natürlich, wenn Sie Bekannte haben, die selber eine “Sprachreise USA” gemacht haben. Solche Hinweise sind oft mehr wert, als tagelange Recherchen.

6

Das Visum zur Reise

Wer als Tourist in die Staaten einreist und weniger als 18/24 Zeitstunden wöchentlich lernen wird oder will, der benötigt zunächst kein Visum – überschreitet er nicht die 90-Tage-Grenze. Übersteigt man die Anzahl der wöchentlichen Lernstunden, so benötigt man ein Studium-Visum (F-1; da sich die Stundenobergrenze hin und wieder verschiebt, bitte vorher in der amerikanischen Botschaft in Deutschland, oder der deutschen in Amerika nachfragen). Das F-1 Visum braucht bis zur Ausstellung etwa vier Wochen, besser aber Sie planen etwas mehr Zeit ein. Der Kostenpunkt: 150$ Vismusgebühren und 100$ Studien-Gebühren – auch wenn der Kurs nicht direkt an eine Uni angedockt ist.

Eine Meinung

  1. Oder man macht die Erfahrung wie ich – mit einem Bekannten in die USA fliegen der dort auf einer Messe ausstellt, ihm auf der Messe helfen und mit den interessierten Besuchern reden. Das ist wirklich die beste Übung und gibt soviel Erfahrung, die wirklich unersetzlich sein kann.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*