Skandal in Oesterreich: Das Boese ist immer und ueberall …

Dem ist eigentlich kaum noch etwas hinzuzufuegen. Die bislang landlaeufig vorherrschende Meinung, nach der die Oesterreicher alle erzkatholisch seien, wird dadurch jedenfalls ueber den Haufen geworfen und man fragt sich, ob der Alpenstaat nun vom Antichristen unterwandert ist?

Ganz so schlimm ist es (noch) nicht und vermutlich ist es eher 'Jux und Dollerei', die jemanden dazu bringt, einen solchen Domainnamen zu registrieren. Nichtsdestotrotz haben einige offenbar sehr beliebte Zahlenkombinationen (123, 321, 777, 888,911,0815,4711 etc.) einen Interessenten gefunden, wobei die Betonung auf einen liegt.

Wohl so mancher IT-Manager und Firmenanwalt hat sich – in bester Tradition der einzigen Legende, die die Alpenrepublik hervorgebracht hat (naemlich: Johann Hoelzl) – gestern zum Start der Domainvergabe extra noch einmal die Nasenscheidewaende getunt, um auch ja schnell genug tippen zu koennen, wenn es um die Wurst aehem Domains geht; doch seltsamerweise liefen Antraege ins Nirwana, abschlaegige Mails erreichten die Empfaenger erst nach Stunden und schlussendlich hatte sich genau ein Mann die interessantesten Domains gesichert: Ein technischer Mitarbeiter der oestereichischen Domainverwaltung nic.at.


Wie nic.at heute mitteilte wurde diesem Mitarbeiter fristlos und mit sofortiger Wirkung gekuendigt. Ein Teil der von ihm registrierten Domains wird nun neu vergeben, allerdings nur diejenigen, die er auf seinen eigenen Namen anmeldete. Andere Domains, die der Entlassene im Namen Dritter registriert hat, koennen aus rechtlichen Gruenden nicht neu vergeben werden.
Ob der fragliche Mitarbeiter seine Stellung missbraucht und gar technische Manipulationen vorgenommen hat, um an die beliebtesten Domains zu kommen, wird derzeit noch geklaert.


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-m*sh-

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