Sagen Sie, was Sie wollen. Und was nicht.

Ein mittelständisches Unternehmen in Hessen hat finanzielle Probleme. Betriebsbedingte Kündigungen stehen an. Auf der Auswahlliste stehen unter anderen zwei Männer: in etwa gleich gut, gleiches Fachgebiet, gleich alt. Einer wird bleiben können, einer gehen müssen. Irgendwann wird sich für A entschieden. Warum? „Weil A um einen Termin gebeten hat und in diesem erklärt hat, wie gerne er im Unternehmen arbeitet und dass er unbedingt bleiben möchte", erzählt mir die Personalchefin.

Das erinnert mich an einen Witz, der mich kürzlich erreichte:

Großer Aufruhr im Wald!
Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.
Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht.

Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: "Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?" "Ja" sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste." Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob auch er auf der Liste stehen würde. "Ja", antwortet der Bär, "auch du stehst auf der Liste". Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf.

Nun bricht Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen. "Bär, steh ich auch auf der Liste?" „Ja, auch du stehst auf der Liste"
"Kannst du mich da streichen?"
"Ja klar, kein Problem!"

Sagen Sie, was Sie wollen, und was nicht.
Nicht, dass Sie es immer bekommen.
Aber die Chancen stehen gut.

Einen sonnigen Tag wünscht Ihnen

Monika Scheddin

5 Meinungen

  1. Das müsste man manchen Leuten, die zum Einkaufen unterwegs sind, laut vorlesen!

  2. Da bekommt der Begriff „Angst-Hase“ eine ganz neue Bedeutung. Lesen Sie es auch direkt vielen Unternehmern vor. Oft ist unternehmerisches Handeln vom Abwarten bzw. von Erwartungshaltungen geprägt. Kennen Sie das nicht auch? „Wir hätten mehr Engagement von unserer Bank erwartet“. Die Bank der böse Bär. Vielleicht sind die „Erwartungen“ hinsichtlich der Auftragsentwicklung bei dem mittelständigen Unternehmen in Hessen nicht eingetroffen. Worauf warten wir? Ich stimme Ihnen zu. Sagen Sie was Sie wollen und erwarten Sie nichts, werden Sie aktiv.

  3. Ergänzend zu dem Beitrag gibt es auf dieser Seite: http://heuschnupfen-tipps.de/tipps.html
    Noch ein paar gute Tipps für den Alltag als geplagter.

    Hoffentlich fliegen die Pollen dieses Jahr nicht so stark!

    Viele Grüße!

  4. Sehr viele Menschen haben nicht schon immer mit Pollenallergie zu tun. Es gibt Jahre, da hat man nicht viel damit zu tun, oftmals sogar bleibt man Allergie frei. Andere jahre erwischt es einen dann sehr stark. Allergien im allgemeinen und vorallem die Pollenallergie hat sehr viel mit bestimmten Lebensumständen zu tun. Vielleicht hat der eine Mensch zu viel Stress in seinem beruflichen, oder privaten Leben. Der andere hat einen Job, eine Beziehung, die überhaupt nicht zu einem passt. Bestimmte Menschen ernähren sich schlecht und unusgewogen, andere bewegen sich einfach zu wenig. Was die wirkliche Mitursache für eine Pollenallergie ist, kann gut mit Unterstützung der Motivanalyse nach Prof. Dr. Steven Reiss (Reiss Profile) analysiert werden. Auch ich habe vor Jahren meine Pollenallergie damit in den Griff bekommen. Seitdem bin ich beschwerdefrei. Durch veränderte Lebensumstände, Heilpraktiker und etwas veränderte Ernährung (keine Milchprodukte mehr) verschwanden dann die Symptome.

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