Rom: Vorsicht vor illegalen Taxifahrern

Ein freundlich wirkender Taxifahrer bietet den beiden an, sie
in das gebuchte Hotel zu fahren. Dort angekommen verlangt der Taxifahrer 200
Euro von ihnen. Mehr als drei Mal soviel, wie eine reguläre Fahrt kosten
dürfte. Entsetzt versuchen die Frauen den Fahrer runter zu handeln. Aber
vergeblich. Er besteht in schlechtem Englisch auf den Wucherpreis. Für eine
Taxifahrt soll nun ein großer Teil der Urlaubskasse geopfert werden. „Aber
nicht mit uns“, denkt sich Linda, schnappt sich das Gepäck und rennt mit ihrer
Freundin in das Hotel. Der erboste Mann schreit und tobt vor dem Gebäude, traut
sich aber nicht hinterher.  
 
So viel Glück wie die beiden haben die meisten Urlauber
nicht, die an ein illegales Taxi geraten. Der große Teil der verunsicherten
Touristen zahlt die astronomische Summe. Die so  genannten „abusivi“, die Illegalen, sind in
Rom seit Jahren ein Problem. Die meisten von ihnen suchen sich ihre Kunden an
den städtischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino sowie dem Bahnhof Termini. Sie
sprechen die Urlauber schon vor dem Flughafengebäude an, bevor diese die
regulären Taxis gesehen haben.
 
Anzeigen bei der Polizei nutzen kaum etwas. Als Tourist
sollte man daher darauf achten in ein legales Taxi einzusteigen. Diese sind
immer weiß und mit der Plakette “Servizio pubblico” (Öffentlicher
Dienst) versehen. Sie haben ein erleuchtetes Taxi-Zeichen auf dem Dach und eine
Lizenznummer auf der Seite des Wagens. Besucher sollten zudem nie mehr
bezahlen, als das Taxameter anzeigt. Bei einer Fahrt etwa vom Flughafen
Fiumicino zum Kolosseum sollte dies nicht mehr als 40 Euro sein.  

3 Meinungen

  1. Sehr guter Beitrag für Romreisende. Hinzuzufügen wäre, wenn wir schon in Rom sind, möglichst kein Schmuck mitnehmen, das Bargeld immer am Körpertragen, Fotoapparat mit der Schlaufe festhalten und sich niemals von sogenannten Fremdenführern ansprechen lassen.

  2. Sehr netter Beitrag. Besonders interessant für jugendliche, da sie vielleicht schneller Opfer solcher Dinge werden. Habe selber auch ein paar Tipps zu Jugendherbergen in Rom zusammen gestellt. Vielleicht für den ein oder anderen interessant.

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