Rauchverbot – eine Frage der Gerechtigkeit

Seit 1. Juli 2008 ist das Rauchverbot in allen Bundesländern in Deutschland in Kraft getreten. Allerdings gab es in Berlin und Baden-Württemberg Ausnahmeregelungen, wonach Kneipen und Bars einen gesonderten Raucherraum einführen konnten, der die Nichtraucher vor dem Qualm schützt.
Jetzt hat das Verfassungsgericht gerade diese Regelung für verfassungswidrig erklärt, denn dadurch erfährt die Einraum-Gastronomie einen ganz klaren Nachteil. Laut Statistiken hätte sich mit dieser Regelung ein klarer wirtschaftlicher Nachteil ergeben, weshalb das Rauchverbot aufgehoben wurde. Ab sofort dürfen Kneipen mit weniger als 75 Quadratmeter ab sofort das Rauchen wieder erlauben, ansonsten bleibt die Regelung in Kraft.

Was jetzt für Jubel unter den Gastronomen sorgt, kann sich letztendlich für alle zu einem Nachteil entwickeln. Denn das Verfassungsgericht hat nun auch festgelegt, dass bis Anfang 2009 eine vollkommen neue Regelung getroffen werden muss. Und jetzt kommt der Faktor Gerechtigkeit ins Spiel – um Chancengleichheit zu wahren müsste man entweder das Rauchverbot komplett kippen oder das Rauchverbot überall durchsetzen. Da das Rauchverbot ein wichtiges Anliegen der Regierung ist, wird vermutlich ein gänzliches Rauchverbot erlassen und sämtliche Gastronomen schauen in die Röhre.
Also alles nur eine Frage der Gerechtigkeit!

5 Meinungen

  1. Wenn die es gerecht wollen, dann bitte. Ich finde das Rauchverbot sehr wichtig und hatte mich sehr gefreut, als es kam. Es ist so viel angenehmer in der Kneipe zu sitzen, wenn man danach nicht so nach Rauch stinkt.

  2. also in der disco in der ich immer war waren 80 % raucher … und es wäre mir echt lieber gewesen, wenn die 20 % nichtraucher jezt nicht mehr da wären als jetzt doe 50 % der raucher, die sich weigern zu kommen

  3. Es wird nie allen gerecht werden.Meiner Meinung ist es auch eine Diskriminierung, den Rauchern das Rauchen einzuschränken.Da wird wieder irgendwas geregelt, was im Grunde genommen ganz verboten werden müßte. Nikotin ist nun mal ein Gift und wenn den Politikern wirklich etwas an der Gesundheit der Menschen liegen würde, dann würden sie Alkohol und Tabak verbieten, aber dan würden ihnen ja die Steuereinahmen verloren gehen.Also wieder mal nur Gerede, wo eh nichts bei rauch kommt.

  4. Verbieten lässt sich alles! Aber nicht alles, was verboten werden kann, muss auch tatsächlich verboten werden! Die Berliner FDP-Fraktion hat deshalb einen Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz insBerliner Abgeordnetenhaus eingebracht, der allen Interessen und der Freiheit aller gerecht wird. Die Liberalen wollen selbstverständlich die Nichtraucher schützen und sind deshalb auch für ein Rauchverbot in allen Verwaltungsgebäuden in Berlin. Denn da haben die Menschen ja keine Wahl, ob sie wegbleiben können oder nicht, jeder muss ja mal ins Amt… Aber den Gaststättenbetreibern muss es selbst überlassen sein, ob sie Raucher- oder Nichtraucherräume anbieten. Immerhin handelt es sich hierbei um Privateigentum und nicht – wie vielerorts fälschlicherweise behauptet – um öffentliche Räume. Eine eindeutige Kennzeichnung ist einem Verbot vorzuziehen: So können Wirte und Gäste selbst entscheiden – Raucher oder Nichtraucher. Und niemand wird gezwungen, diese Räume zu betreten.

  5. Hi Leute,

    ich weiss ja nicht, aber irgendwie find ichs echt gut so wie es ist, das gequalme geht mir auf die nerven. Hoffentlich lässt man das jetzt mal so…
    greets dd

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