Psychologie für die Westentasche von Linde Salber.

Man liest erstaunliches: „Während es in den 1960er Jahren nur ein paar Tausend diplomierte Psychologen in der Bundesrepublik gab, sind es heute etwa 50.000. Jeder Sechste hat schon einmal eine Therapie gemacht. 93 % finden Psychotherapie sinnvoll… Erst im Jahr 1879 wurde an der Universität Leipzig das erste Institut für „Experimentelle Psychologie" eingerichtet. Bis dahin waren Psychologie und Pädagogik noch der Philosophie einverleibt gewesen."

Und der Leser bekommt es einfach auf den Punkt gebracht: „In der Psychologie geht es im Grunde um die Frage: Wie ist es zu verstehen, dass wir uns unentwegt damit befassen, Wirklichkeit „in uns, um uns und um uns herum" zu verändern? Nichts können wir lassen, wie es ist. Stets soll es besser werden, schöner, glücklicher, dann wieder aufregender, toller, intensiver oder auch sicherer, einfacher, bequemer – auf jeden Fall anders."

Und wir erfahren, was der olle Freud schon herausfand: „Jeder schleppt etwas mit sich, dass er gern abwerfen würde. Aber zugleich hängt er daran". – Wohl wahr! 

Piper, September 2006. Euro 9,90

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10 Meinungen

  1. Ich hab das Buch gelesen, gefällt mir ganz gut 🙂

  2. Das Buch Psychologie für die Westentasche ist wirklich empfehlenswert wenn man sich einen kurzen Überblick und einen Einstieg in die Psychologie schaffen möchte.

  3. Angesteller im Versicherungswesen

    Ich kann bestätigen, dass meine Verkaufsrate deutlich gestiegen ist. Wenn man weiß, was der Gegenüber denkt und hören will hat man einen entscheidenen Vorteil 🙂

  4. Guter Überblick. Ich finde auch gut, dass Themen wie Wirtschaftspsychologie vermehrt in die Studienkonzepte von Fernstudium MBA-Programmen eingebunden wird.

  5. gutes Buch! Schaut man sich die USA an, wo fast jeder 2. zum Psychologen geht, wird einem die Wichtigkeit dieses Themas für die heutige “moderne” Gesellschaft bewusst.

  6. also ich wanderte immer früher im schlaf aber dass man nicht mehr atmen kann beim schlafen …. das ist extrem heftig

  7. Wieeee? Das soll etwas neues sein, wie soll man im Schlaf nicht mehr atmen? Grausam!

  8. Klingt interessant, super Beitrag!

  9. Ich leide seit etwa einem Jahr unter Atemstillstand, dabei schnarche ich nicht und bin eher sogar untergewichtig. Ich wache immer fast panisch auf und ringe nach Luft, habe dann schwierigkeiten einzuschlafen, und wache wieder erneut wegen Atemstillstand auf. Mittlerweile hab ich aber auch manchmal tagsueber Schwierigkeiten, zu atmen, daher frage ich mich, ob es nicht Polypen oder Mandeln sind (in anderen medizinischen Artikeln unterscheidet man unter zentraler Apnoe, meiner, und obstruktiver Abnoe. )
    Ein ernstzunehmendes Thema, bin besorgt, da es bei mir fast jede Nacht so geht.

  10. Toller Artikel, sehr spannende Infos,

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