Pilot verfliegt sich

Wie Spiegel Online
berichtet, landete der Pilot des Ryanair-Fluges von Liverpool nach City of
Derry am Mittwoch zwar sicher mit seinen 39 Fluggästen, allerdings nicht am
angekündigten Flughafen. Stattdessen flog er den acht Kilometer weiter
gelegenen Militärstützpunkt Ballykelly an. Wie die auf diesen überraschenden
Besuch reagiert haben, wissen wir leider nicht.
 
Weiterfliegen
durfte die Maschine auf jeden Fall nicht. Passagiere und Crew wurden mit einem
Bus in die Stadt gebracht, das Flugzeug musste da bleiben.
 
Ryanair
beeilte sich alle Schuld von sich zu weisen. Den Flug habe das
Partnerunternehmen Eirjet übernommen, auch der Pilot sei kein Ryanair-Pilot. Die
armen Unschuldslämmer fordern nun Eirjet auf, die Falschlandung aufzuklären. Wie
gut dass es Partner gibt.
 
Warum eigentlich gleich ein Drama darum gemacht
wird ist mir nicht klar. Auch ein Pilot darf sich mal irren, wenn die äußeren
Bedingungen schlecht sind. Man hört schließlich auch immer wieder, dass ein
Flugzeug auf der Autobahn (Not-)gelandet ist. Da hat es dieser Pilot doch
besser gemacht, immerhin landete er auf einem Flughafen. Und ob der nun der offizielle
Zielflughafen war oder nicht? Was macht das schon. Die Passagiere können jedenfalls
noch lange von ihrem Flug erzählen. Und acht Kilometer mehr oder weniger … 

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Eine Meinung

  1. Wie kann sowas passieren? sicher darf sich ein Pilot mal irren, aber ich wollte bei diesem Flug nicht dabei gewesen sein.

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