Nur gestreift

Niemand musste im Büro übernachten, auch der HVV brach nicht zusammen. Die Ankündigung lautete: „Lebensgefahr ab 16 Uhr!" Später hieß es: ab 17 Uhr. Dann: ab 18 Uhr. – Nichts. Kein Lüftchen, nur Regen, Regen, Regen. Etwa um halb Acht ging es dann endlich los. Ich dachte schon Kyrill hätte uns vergessen. Allerdings war der Sturm auch nicht stärker als an anderen Tagen, die nicht groß in der Zeitung angekündigt werden.

Heute Morgen war nichts mehr vom „Orkan" zu sehen. Nicht einmal kleine Äste haben sich gelöst. Der Balkon meiner Nachbarn war auch unversehrt, obwohl sie lauter Krimskrams lose rumliegen haben. Keine Verwüstung. Ein Glück! Aber auch ein wenig langweilig. Denn fast als einzige Stadt können wir nicht mitreden, über die verheerende Macht von Kyrill. 😉

6 Meinungen

  1. Jetzt haben Sie es also doch geschafft,die ernsthafte Autorin Katy Heyden von Klaus Bötig auf die infamste Weise beledigen zu lassen.Das ist Mobbing auf unterestem Niveau.Ihre Schreibversuche sind so uninteressant wie das Heimatlied in Schwerin.

  2. liebe katrin,ich weiß ja nicht, wo in hamburg sie sich am letzten donnerstag nachmittag aufgehalten haben, im nördlichen teil der stadt kann es nicht gewesen sein. dort tobte und wütete kyrill nämlich um kurz nach halb vier aufs heftigste. als ich aus dem fenster sah, erblickte ich eine weiße wand aus regen. so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. und in etwa halbstündigen abständen schickte kyrill dann noch weitere böen vergleichbaren ausmaßes über hamburgs norden hinweg.nun, vielleicht ist die tatsache, dass sie, liebe katrin, von diesem orkan wenig mitbekamen, ein indiz für die größe unserer geliebten stadt. denn auch meine freundin, die grad in berlin weilte, als kyrill am hauptbahnhof nagte, fragte sich später, warum man um diesen orkan soviel wind gemacht hatte.”hamburg ist viel schöner als berlin, schöner als berlin…”grußsandra

  3. Liebe Sandra,stimmt, im Norden Hamburgs war ich nicht. Ich habe mich die meiste Zeit des Tages im Westen aufgehalten und danach im Osten. Da war überhaupt nichts. 🙂 Aber es wundert mich eigentlich nicht sehr, dass in Hamburg scheinbar unterschiedliches Wetter war, denn das erlebt man ja häufiger. Während man mit einer Freundin, auch in Hamburg, aber ein paar Stadtteile weiter, telefoniert und bei einem scheint die Sonne, erzählt einem die Freundin, dass es gerade wie aus Eimern gießt. Unsere Stadt ist eben schön abwechslungsreich. 🙂 grußkatrin

  4. Kurzer Erfahrungsbericht aus Elmshorn: Auch hier viel Wind um nichts 😉 Es hat zwar ein wenig gestürmt, aber ich habe weder Kühe noch Äste durch die Luft fliegen sehen… hier war alles im dunkelgrünen Bereich.grußsascha

  5. Nur gestreift… ein literarischer Hochgenuss, der in Grevenbroich für Schlagzeilen sorgte.Dass hier aber einfach Kommentare gelöscht werden,die nur die Meinung einer Leserin wiedergeben,das geht gegen meinen “code of conduct”…;ohne Honorar

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