Neunstufen-Automat im neuen Jeep Cherokee

Der neue Jeep Cherokee ist das erste Mittelklasse-SUV im Segment, das serienmäßig mit einem Neungang-Automatikgetriebe kommt. Sein Europadebüt gibt der Cherokee auf dem 84. Genfer Automobilsalon.

Der neue Jeep Cherokee ©Fiat Group Automobiles Germany

Die neue Neungang-Automatik erlaubt im Jeep Cherokee 2014 äußerst weiche Schaltvorgänge sowie zahlreiche mögliche Übersetzungen für stramme Fahrleistungen oder auch einen reduzierten Verbrauch samt niedrigeren Schadstoffemissionen. Über vierzig verschiedene Schalt-Layouts für verschiedene Bedingungen und Fahrzustände garantieren ideale Schaltqualität, Schaltpunkte, Verbrauch, Leistung und Handling. Die Steuerungs-Software bezieht im Cherokee dazu Gaspedalstellung, Drehmomentabgabe des Motors, Beschleunigungsvorgänge mit Kickdown sowie aktuelles Tempo mit ein und optimiert anhand dieser Parameter alle Schaltvorgänge unter Leistungs- und Verbrauchsgesichtspunkten. Die neun Gänge ermöglichen, innerorts wie auch auf der Autobahn im Drehzahlkeller zu fahren, was Spritverbrauch und Emissionen verringert.

 

Reduzierte Reibung im Cherokee-Getriebe

Beim neuen Jeep Cherokee mindert die größere Gang-Anzahl ferner die Drehzahlsprünge beim Hoch- oder Herunterschalten, was den wahrgenommenen Schaltkomfort erheblich steigert. So sind die Schaltvorgänge dank der gleichmäßigen Übersetzungs-Stufungen kaum noch zu spüren. Das Automatikgetriebe nutzt mit vier Radsätze und sechs Schaltelementen, die aus Mehrscheiben- sowie Klauenkupplungen und Bremsbändern bestehen. Gerade mal drei Schaltelemente sind stets geöffnet. Weniger geöffnete Schaltelemente stellen weniger Relativbewegung zwischen einzelnen Teilen und damit weniger Strömungswiderstände dar, womit Jeep durch die resultierenden reduzierten Widerstände den Spritkonsum senkt.

 

Motorenpalette des neuen Jeep Cherokee

Die europäischen Jeep Händler bieten den Cherokee-Kunden insgesamt drei Motoren an. Der neue, effiziente 2.0 MultiJet II Turbodiesel weist vier Ventiltechnik und zwei obenliegende Nockenwellen mit Riemenantrieb auf. Dank 1600-bar-CommonRail-Einspritzsystem, Magneteinspritzventilen und variabler Turbinengeometrie mobilisiert der neue 2.0 Turbodiesel 125 kW/170 PS bei 3.750 Umdrehungen und 350 Nm Drehmoment bei 1.500 Touren. Alternativ steht der Zwoliter-Selbstzünder auch mit 103 kW/140 PS bei 3.750 Umdrehungen und identischem Drehmoment zur Verfügung. Der neue 3.2 V6 Pentastar Benziner glänzt mit Effizienz und seine Kultiviertheit. Er liefert 200 kW/272 PS bei 6.500 Touren pro Minute und 315 Nm bei 4.300 Umdrehungen. Die beiden stärkeren Motoren kommen stets mit der Neunstufen-Automatik, während der 140 PS-Diesel seine Kraft über eine Sechsgang-Handschaltung weitergibt.

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