Mythen und Wahrheiten im Zukunftsmanagement (Teil 6)

Mythos Nr. 6: Qualitätsmaßstab für Zukunftsmanager ist die Zahl und Größe der Firmen, die sie mit ihrer Genialität groß und reich gemacht haben.

Falsch! Um mit einem Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu sein, bedarf es Dutzender, wenn nicht gar Hunderter Zutaten. Die Früherkennung einer Chance und ihre rechtzeitige Umsetzung sind einer der wichtigsten die Grundsteine für die meisten großen Unternehmenserfolge. Doch ohne eine mutige, intelligente und konsequente Führung, ohne nützliche und qualitativ hochwertige Produkte, ohne qualifizierte und selbstmotivierte Mitarbeiter, ohne effiziente Prozesse ist der Erfolg eines Unternehmens langfristig nicht sicherzustellen.. Die Formel dazu könnte wie folgt aussehen:

Zukunftschance x Wille x Voraussicht x Fähigkeiten x Ressourcen x Aktivität x Fokus x Mut x Timing x Glück = Erfolg.

Diese Formel ist ein Produkt, also eine „Mal-Rechnung”. Wo auch nur ein einziger Faktor null beträgt, bleibt das Ergebnis null.

Wirklichkeit: Das Zukunftsmanagement und der Zukunftsmanager sind entscheidende, aber im Vergleich zur Arbeit hunderter oder gar zigtausender Mitarbeiter eines Unternehmens sehr kleine Rädchen. Der Zukunftsmanager kann die Voraussicht und das Timing des Unternehmens verbessern helfen. Er kann die Zukunftschancen für das Unternehmen liefern. Er kann nicht den Umsetzungswillen der Mitarbeiter schaffen, nicht ihre Fähigkeiten entwickeln, nicht die Ressourcen bereitstellen, niemanden zum Jagen tragen und nicht das Glück herbeibefehlen. Der Zukunftsmanager kann zur Erfüllung seiner Mission, dem nachhaltigen Erfolg seines Klienten, die Saat beitragen. Um erstklassig zu sein, muss er sich darauf spezialisieren. Er bewegt sich außerhalb seiner Kernkompetenzen, wenn er dazu auch noch pflügt, jätet, düngt, erntet, verarbeitet, verkauft und verwaltet.

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