Manisch depressiv- eine Krankheit mit zwei Gesichtern

Weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind: manische Depression, bipolare Psychose oder affektive Psychose.

Manische Depressionen – Symptome der Krankheit

Kennzeichen der bipolaren Störung ist der Wechsel zweier gegensätzlichen Befindlichkeiten. Die Phase der Depression zeichnet sich durch überdurchschnittlich gedrückte Stimmung auf. Sie bewirkt Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Suizidgedanken, starke Gewichtsabnahme und ähnliche Symptome. Hingegen ist die Phase der Manie durch gesteigerten Antrieb und Rastlosigkeit gekennzeichnet.

In dieser Phase wirken Betroffene oftmals übersteigert euphorisch oder gereizt. Sie zeichnen sich durch niedrigere Hemmschwellen und Sprunghaftigkeit aus. Manchmal neigen Personen in der Manie zu übersteigerte, unüberlegte Geldausgaben und zu ungewöhnlichen Unternehmungen. Grundlegend für diese Phase ist ein hohes Maß an innerer Unruhe.
Der Krankheitsverlauf ist episodisch- die depressive Phase geht während einer Übergangsphase, in der ein gewisser „Normalzustand“ herrscht, in die manischen Phase über.

Manisch depressiv- was tun?

Die manisch depressive Psychose ist eine ernstzunehmende Krankheit, die behandelbar ist und auch unbedingt durch einen Facharzt behandelt werden muss. Es gibt ein breites Spektrum von Schweregraden und der Übergang zu normalen Stimmungsschwankungen ist fließend.

Sollten Sie jemanden kennen, der ungewöhnlich starke Stimmungsschwankungen erlebt, oder können Sie den oben genannten Verlauf bei sich selbst beobachten suchen Sie unbedingt einen Facharzt auf.

Keine Meinungen

  1. Wer sich eingehender mit dem Theme befassen will dem empfehle ich den Roman Manisch Depressiv ein Mann sieht rot von Jürgen Wirth zu lesen. Auf der Homepage dazu (link oben) gibt es eine Leseprobe die schon relativ gut veranschaulicht was es heißt diese Krankheit zu haben.

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