Lukaschenko muss zu Hause bleiben

Spät, aber immerhin. Die EU
hat sich dazu entschlossen, Konsequenzen aus der Wahlfarce in Weißrußland zu
ziehen.
Lukaschenko und einige der
anderen Profiteure der gefälschten Wahlen, werden zukünftig aus der EU
ausgesperrt – sie erhalten kein Visum mehr für Besuche. Am Montag wird
die EU dann über weitere Sanktionen beraten.
 
Aleksander Milinkewitsch,
Herausforderer Lukaschenkos, sprach sich derweil bei einer Sitzung des
Europaparlaments gegen Wirtschaftssanktionen aus.”Unsere Ansicht [die der Opposition] ist, dass Wirtschaftssanktionen die Menschen auf der Straße treffen und nicht das Regime”, so Milinkewitsch.  Genauso sieht dies auch die
EU.

„Intelligente Sanktionen“ wären deshalb zu empfehlen. Die EU könnte
beispielsweise zivilgesellschaftliche Projekte in Weißrußland unterstützen und
der Opposition helfen – zum Beispiel durch Geld- oder Sachspenden.    

2 Meinungen

  1. Interessant, dass der russische Außenminister, Lawrow, wegen der Sanktionen aber schon rumpoltert. Des Weiteren interessant, wie die deutschen Medien mittlerweile mit der Thematik umgehen. Einzig die FAZ berichtete mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

  2. Interessant, dass der russische Außenminister, Lawrow, wegen der Sanktionen aber schon rumpoltert. Des Weiteren interessant, wie die deutschen Medien mittlerweile mit der Thematik umgehen. Einzig die FAZ berichtete mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

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