Liebling, blas doch schon mal die Betten auf!

Die touristische Eroberung des Weltalls oder zumindest des Erdorbits geht mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts. Nachdem die Privatwirtschaft in Form einiger reicher Unternehmer beginnt, den Weg ins All selber zu übernehmen, sehen wir kleine Flugzeuge, die Vorboten von Weltraum-Airlines sind und jetzt eben ein 1/3-Modell eines aufblasbaren Hotels. Solche Hotels sind leichter als vergleichbare Metallkonstruktionen und passen zum Transport auch in wenig verschwenderisch gestaltete Transportbehälter.

Robert Bigelow, ein Immobilienmagnat aus Las Vegas, der seine Liebe zum Weltall bisher in UFO-Forschungen auslebte, übernahm vor einigen Jahren die Teilergebnisse eines abgebrochenen NASA-Projekts. Das TransHab der NASA sollte als Unterkünfte für Bewohner der ISS dienen, war dreistöckig, aufblasbar mit mehrlagiger Kevlar-Außenhaut, um das Risiko einer blitzartigen Dekompression bei Treffern zu reduzieren. Bigelow erweiterte und verbesserte das Konzept und am 12. Juli flog das Modell Genesis I mit einer russischen Rakete ins All.

Die buchbare Originalgröße soll nach 2010 in den Orbit gehen. Die Frage ist: wird es in der Frühphase, in der ein Wochenurlaub im All mit dem Premiumpreissegment des zweistelligen Millionenbereichs zusammenfällt genug Kunden geben? Ich habe da überhaupt keinen Zweifel, wenn ich alleine die Liste der Milliardäre der Welt ansehe. Solange das Luxushotel auf dem Mond noch nicht fertig ist und auch die Bar auf dem Saturnmond Titan noch keine Cocktails ausschenkt ist das aufblasbare Hotel die einzige Chance auf wahre Exklusivität. Wann die ersten Charterflieger gehen, will ich nicht prophezeien, aber irgendwann werden Sie auch im All nicht mehr für sich sein können. 

Die Macher des aufblasbaren Hotels

3 Meinungen

  1. Was passiert wenn da ein Kind mit seinem Taschenmesser spielt? ^^

  2. Das müsste schon ein ziemlich anständiges Messer sein. Mehrfachlagiger Faserverbund . . .Frei nach dem Motto “Daaaas ist ein Messer!” (Crocodile Dundee)

  3. Yep, das klingt alles nach eine super idee!Ich frage mich nur ist das Gewicht oder die Masse der problematische Faktor? wen es einzieg um das problem der blitzartiegen dekompression geht so sollen extruder schäume eine gewisse beliebtheit bei bei kinden von obiiiie&Co haben.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*