Liebe ist nichts für Amateure

Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Schon heute verlassen sich hierzulande Millionen von Singles in puncto Partnerwahl etwa auf Internet-Partnervermittlungen. Flirt-Coaches gibt es zuhauf. Und wenn es problematisch wird, dürfen Therapeuten uns aus unserem Liebeskummer befreien. Warum die ganze Sache also nicht gleich in die Hände von Fachleuten geben? Wo doch die Wissenschaft heute schon sehr genau weiß, wie erfolgreiche Partnerschaften funktionieren.

Klingt natürlich ein wenig nach Big Brother. Mein Liebesleben am Gängelband des Liebescoaches. Der weiß besser, was für mich gut ist. Auch genetisch holt der das Optimale für mich raus. Man will ja schließlich in den richtigen Nachwuchs investieren. Da sollte man im Reproduktionsrestaurant schon das Richtige wählen.

Wohlgemerkt: wir reden vom Jahr 2050. Bleiben also noch 44 Jahre auf dem Amateurbolzplatz der Liebe. Erst dann müssen wir unser Schlafzimmer in “Allianz-Arena” umtaufen, um einen zahlungskräftigen Sponsor für unseren neuen Liebescoach zu finden.

(Das Zitat von Frau Daheim entstammt übrigens einer Hörfunksendung des WDR 5 namens “Von Liebes-Avataren und Cybersex  – Beziehungswelten im Jahr 2050”.)

4 Meinungen

  1. Diese Liebesdingsda sind doch schon längst outgesourced. Zahlt sogar die Krankenkasse. Aber such du mal einen Therapieplatz…<|;)

  2. Diese Liebesdingsda sind doch schon längst outgesourced. Zahlt sogar die Krankenkasse. Aber such du mal einen Therapieplatz…<|;)

  3. oh gott, das hört sich aber schrecklich an, wenn jeder nur noch perfekt gecoacht ist, da weiß man ja nie, ob dieser nette Spruch jetzt von ihm selbst oder von seinem Coach, dem er Unmengen von geld in den Rachen steckt, stammt. Gerade das Unperfekte ist ja oft so liebenswert, zum Glück bleibt es noch 44 jahre so wie es ist:-)

  4. oh gott, das hört sich aber schrecklich an, wenn jeder nur noch perfekt gecoacht ist, da weiß man ja nie, ob dieser nette Spruch jetzt von ihm selbst oder von seinem Coach, dem er Unmengen von geld in den Rachen steckt, stammt. Gerade das Unperfekte ist ja oft so liebenswert, zum Glück bleibt es noch 44 jahre so wie es ist:-)

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