Wer war eigentlich …

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Wo ist Hesse?

Heute vor 45 Jahren starb Hermann Hesse. Und doch ist er nach wie vor irgendwie sehr gegenwärtig.
Mir persönlich hat er früher beim Erwachsenwerden geholfen. Jetzt muss ich bei ihm an den Dalai Lama denken

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Wolf von Niebelschütz (1913?1960)

Wolf von Niebelschütz ist immer noch einer der Geheimtipps der deutschen Nachkriegsliteratur. Er hat zwei umfangreiche Romane geschrieben, die beide seit ihrem Erscheinen mehr oder weniger kontinuierliche lieferbar waren, also seit vielen Jahrzehnten sich langsam aber sicher eine immer noch wachsende Menge von Lesern erobern konnten. Solche Slowseller leben von der Mund-zu-Mund- Propaganda, von Lesern, die sich Buchempfehlungen wie Geschenke überreichen. Allerdings fehlt bis heute eine detaillierte biographische Darstellung zu Wolf von Niebelschütz oder sonst eine umgangreichere akademische Belästigung des Autors. Also: Paradiesische Zustände für Leser!

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Christoph Martin Wieland (1733?1813)

Er war der erste ernsthafte deutsche Übersetzer Shakespeares, Gründungsvater des Weimarischen Musenhofs, väterlicher Freund Goethes und Heinrich von Kleists, Romanautor von Rang, Griechen- und Römerfreund und bedeutender Übersetzer antiker Autoren, Herausgeber einer der wichtigsten deutschen literarischen und politischen Zeitschriften, des »Teutschen Merkur« ? alles in allem eine der herausragenden Gestalten der Literatur seiner Zeit und doch heute nur noch wenig gelesen. Sehr zu Unrecht, wie ich meine.

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?Unmögliches Wollen? ? Karoline von Günderrode nahm sich vor 200 Jahren mit einem Dolch das Leben

Karoline zählt zu den jungen Frauen, die um 1800 ihr Lebensgefühl ausdrücklich hervorheben und »Unmögliches« wollen: von einem Mann geliebt zu werden und ein Werk hervorbringen, das sich an absoluten Maßstäben orientiert. Drei Männer haben in ihrem Leben eine Rolle gespielt: Carl von Savigny, Clemens Brentano und Friedrich Creuzer, der sie schließlich, als er sich lossagte, 1806 in den Freitod trieb. Die Günderrode hinterlässt ein Werk, das phantasiereiche und schwärmerische, romantische und stark melancholische Empfindungen widerspiegelt.

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Wilhelm Raabe (1831?1910)

Wilhelm Raabe war einer der wichtigsten und berühmtesten deutschen Erzähler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Theodor Fontane schrieb über ihn: »Hätte Raabe mehr Kritik, so wäre er absolut Nr. 1.« Thomas Mann, Kurt Tucholsky und Arno Schmidt schätzten ihn, aber heute droht er, langsam vergessen zu werden.

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