Krieg in der Arktis? Wann beginnt der Kampf um Rohstoffe

Während leitende Wissenschaftler immer noch diskutieren, ob und wie man die globale Erwärmung verhindern kann, bereiten sich gewisse Mächte schon auf die Resultate und deren Implikationen vor. Unter dem Eis des Südpols, verbergen sich höchstwahrscheinlich massive Mengen an wertvollen Rohstoffen wie Öl und Gas, sowie Minerale und Wertmetalle. Im Norden würden sich ohne das Eismassiv zahlreiche Handelswege und Schiffsrouten öffnen.

Das hört sich zwar positiv an, aber, ökologische Schäden mal abgesehen, birgt auch viele politische Risiken. Denn die Gebiete sind nicht wirklich Teil eines Landes, und es ist nicht weit hergeholt, dass so viel potenzieller Reichtum potenziell Gier auf den Plan rufen könnte. Zusätzlich bieten die zunehmenden Ölplatformen und Arbeiterhorden auch eine Angriffsfläche, die nicht nur ökonomische Schäden hervorrufen könnte. Ein Krieg in der Arktis würde die komplette nördliche Hemisphäre mit einbeziehen.

Gegenwärtige Bewegung der arktischen Nationen

Nun diskutieren die Militärs der arktischen Nationen, also Kanada, die USA, Russland, Island, Schweden, Norwegen und Finnland, Schritte um die Sicherheit in den arktischen Gebieten zu gewährleisten. Dazu kam eine gigantische Militärübung mit 16,300 Soldaten aus 14 Ländern für einen möglichen offenen Krieg auf dem Eis bis hin zu terroristischen Übergriffen. Dabei starben sogar fünf norwegische Soldaten, die beim Kälte-Test mit ihrem Flugzeug in Schweden abstürzten. Die russische Regierung hat zudem auch ihre sibirische Kampftruppe um einiges aufgestockt, die nach dem Kalten Krieg wegen der ökonomischen Umstände stark vernachlässigt wurde. Der kanadische Geheimdienst berichtet auch von verstärkter U-Boot Bewegung in dem Gebiet unter den gefroreren Massen.

Wie wahrscheinlich ist ein Krieg in der Arktis?

Bedeutet dies nun ein baldiger Krieg in der Arktis? Nein. Zumindest noch nicht. Im Augenblick ist die Sicherheit durch die Mitgliedsstaaten der NATO gewährleistet und militärische Übergriffe sind mehr als unwahrscheinlich. Da Rohstoffe jedoch im Rest der Welt zuneige gehen, könnte sich dies in wenigen Jahrzehnten ändern. Außerdem muss das Eis ja noch schmelzen. Wie schnell, und ob das überhaupt passiert, kann nicht genau festgelegt werden. Krieg in der Arktis bleibet weiterhin so unrealistisch wie es sich auch anhört, doch das kann eigentlich nur garantiert werden, indem wir uns um unser Zuhause kümmern. Denn durch das Schmelzen der Pole würde nicht nur Holland in Seenot geraten!

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