Kreative Knackis

Den Höhepunkt dagegen bildet die hauseigene Pflegeserie für den Herrn mit Rasierzeug, Seife und Zahnbürste. Wegen des „original made in prison, designed in prison oder used in prison“ hoffen Justizbehörde und Vermarkter auf einen ähnlichen Markenerfolg wie den des St. Pauli Labels.

Der Erlös geht an die Opferschutzorganisation Weißer Ring und an die Vollzugsanstalt selbst, die damit ihr Inneres ein wenig aufmöbeln will. Die einen nennen das „praktische Resozialisierung“, die anderen einfach nur eine unglaublich gute Werbestrategie. Hoffentlich ist es Beides!

Wie das Label aussieht? Hmm. Darauf können wir gespannt sein. Mit dem Kauf eines solchen Produktes den Weißen Ring zu unterstützen, macht auf alle Fälle mehr Sinn, als einem erfolgslosen Fussballverein noch mehr Geld in den Arsch zu blasen. Oh Gott, jetzt habe ich aber etwas gesagt …

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