Just-in-Football: Bundesliga-Spieltag Nr. 34 zusammengefasst

Trotz einer hervorragenden Leistung gab es für den HSV, auch dank Pfeife Markus Merk(verweigerte dem HSV 2 strittige Elfer und schenkte Werder dafür einen), im Saisonfinale gegen den SV Werder Bremen eine üble 1:2 Heimschlappe. Wieder einmal wurde somit der Saisonendspurt verschlafen. Das hochgesteckte Ziel Champions League wurde (noch) nicht erreicht. Ernüchternd auch die Feststellung, dass die Suche nach einem(???) Stürmer händeringend fortgesetzt werden muss. Einmalig und nicht verständlich, wie Ailton beim Stande von 1:1 den Ball, nach toller Vorarbeit von Barabrez neben das Tor semmeln konnte. Für „Toni“ war es das wohl mit der Vertragsverlängerung.
 
Bezüglich Herrn Merks Leistung sagte der ehemalige 1A-Schiri Urs Meier im ZDF-Sportstudio: „ Man fällt seinen Kollegen ja nicht in Rücken…“
 
Was mich an diesem Wochenende in ein noch tieferes Tal der Tränen stürzte, war der Abstieg der roten Teufel. Nach einer 1:0 Führung zur Halbzeit gegen den VFL Wolfsburg wären die Teufel erstklassig geblieben und die Wölfe hätten absteigen müssen. Leider ging die Plastiktruppe von Klaus Augentaler (ihn schätze ich übrigens sehr. Soll sich bloss einen neuen Klub suchen!) nach der Pause sogar in Führung, die die Lauterer wiederum nur noch ausgleichen konnten. Leider! Und jetzt geht es mit einem Etat von nur sieben Millionen € in die zweite Liga. Der ist mit dem jetzigen Restkader von 12 Spielern schon ausgereizt. Wie also, frage ich mich, soll sich der FCK noch verstärken? Kohle ist keine mehr da… Und mit X Profis und Jugendspielern in die zweite Liga zu gehen macht keinen Sinn. Dies hat auch Trainer Wolfgang Wolf erkannt, der seinen Verbleib von einem vernünftigen und sinnvollen Konzept abhängig macht. Denn sonst, „ kämpfen wir in der nächsten Saison auch in der zweiten Liga gegen den Abstieg. Diese Region hat aber die erste Liga verdient“, sagte Wolf nach dem Abpfiff. Ich denke jedoch, dass sich dieser Klub keine Gedanken muss in punkto Sponsorenfindung. Dieser Verein ist einfach zu sehr Kult um im Stich gelassen zu werden.
 
Eigentlich war das ganze Fussballwochenende traurig. Nicht nur für mich, denn anderer Orts wurden langjährige Stars verabschiedet. In München wurde Michael Ballack bei seiner Verabschiednung gnadenlos ausgebuht, konnte beim 3:3 gegen den BVB dennoch sein letztes Bayern-Tor erzielen, bevor er zum FC Chelsea wechselt. Auch Jan Koller, der wie Tomas Rosicky den BVB verlässt, traf zum Abschied noch zweimal und schoss sich für die WM schon mal in Form. Zweimal traf auch Lukas Podolski, der in seinem voraussichtlich letzten Spiel für den FC Köln, bevor er zu den Bayern wechselt, mit seiner Truppe 4:2 gegen Bielfeld gewann. Einen weiteren tollen Abschied feierten Waldoch und Sand mit Schalke 04, die nach zweimaligem Rückstand gegen den VFB Stuttgart noch mit 3:2 gewannen. Sand und Waldoch trugen sich jeweils mit einem Treffer ins Scorerboard ein. Wer in dieser Saison das beste Scorerboard vorzuweisen hat ist eindeutig Miroslav Klose, der sich mit 25 Treffern souverän die Torjägerkanone sicherte und die Saison seines Lebens spielte.
 
Trotz eines 2:0 Sieges am letzten Spieltag in Frankfurt muss Gladbach-Coach Köppel seinen Hut nehmen. Ralf Rangnick soll in den Startlöchern stehen. Weitere Ergebnisse:
Hannover-Leverkusen 2:2, Nürnberg-Hertha 2:1 und Duisburg-Mainz 0:0

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