Immobilien: Hier wird Wohnen teurer

Altbauwohnungen waren gestern. Derzeit sind Neubauwohnungen gefragter denn je.

Altbauwohnungen waren gestern. Derzeit sind Neubauwohnungen gefragter denn je.

Vor allem in den Großstädten sind die Quadratmeterpreise für Mieten und Immobilien stark gestiegen. Im Bundesdurchschnitt erhöhten sich die Quadratmeterpreise um fünf bis sechs Prozent. In den fünf größten deutschen Städten lag die Steigerungsrate sogar im zweistelligen Bereich. Auch wenn es zunächst anhand der Zahlen anders aussehen mag, in den Städten, in denen die Kaufkraft parallel zu den Immobilienpreisen steigt, bleibt Wohnen weiter finanziell erschwinglich.

Rasanter Anstieg der Wohnpreise in Deutschlands Großstädten

Besonders in den fünf größten Städten Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main – sind die Preise für Immobilien und Mieten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gegenüber dem Jahr 2013 besonders rasant in die Höhe geschnellt. Die Immobilienpreise variieren allerdings nicht nur zwischen den verschiedenen Städten, sondern ebenso zwischen den verschiedenen Stadtteilen enorm. Die Quadratmeterpreise sind jedoch nicht allein ausschlaggebend dafür, ob Mieten oder Kaufen in einer beliebten Wohngegend für Sie erschwinglich ist. Für den Kauf einer Immobilie ist unter anderem die Entwicklung der Zinshöhe ein entscheidendes Kriterium.

Wohnpreise für Bestandswohnungen steigen schneller als für Neubauwohnungen

Ein konstantes Ansteigen der Wohn- und Immobilienpreise konnte bei den bereits vorhandenen Altbauten festgestellt werden. Spitzenreiter der Preissteigerung ist die Hauptstadt Berlin. In Berlin sind die Wohnpreise gegenüber dem Vorjahr um 15,6 Prozent gestiegen. Die Mietpreise, die Sie für eine Neubauwohnung in Berlin bezahlen müssen, sind jedoch nur um 6,6 Prozent höher als im Vorjahr. Doch nicht allein für das Wohnen müssen Sie in Berlin mehr Geld ausgeben. Parallel zum Anstieg der Wohnkosten stiegen ebenso die Lebenshaltungskosten. In Köln erhöhten sich die Preise, die Sie für Mietwohnungen und Wohneigentum ausgeben müssen, nur um 2,5 Prozent. In der Hansestadt Hamburg ist die Nachfrage nach Neubauwohnungen stark gestiegen. In Hamburg ist es zu empfehlen, die Ersparnisse in einen Neubau zu investieren, da die Mieten aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Neubauwohnungen dementsprechend teurer geworden sind.

Immobilien-Investment in den fünf größten deutschen Städten

Die steigenden Immobilienpreise bedeuten nicht zwangsläufig, dass das Wohnen in den genannten deutschen Metropolen für Sie unverhältnismäßig teuer und finanziell nicht tragbar wird. Erhöht sich Ihr monatliches Einkommen parallel zu der entsprechenden Mietpreissteigerung, bleibt das Wohnen auf jeden Fall auch in den fünf teuersten Metropolen der Bundesrepublik Deutschlands für Sie erschwinglich.

Foto: Schlierner – Fotolia

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