Hau auf den Tisch Norbert!

Natürlich ist man schon etwas Besonderes, wenn man einen Formel 1-Boliden mit 300 km/h sicher bewegen kann. Natürlich ist man als Star-Fußballer beim HSV schon ein VIP – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Stars locken die Fans und die Sponsoren, sorgen im Fußball für die Teilnahme an der Champions League, sorgen dafür, dass die Kohle reinkommt.

Dennoch kann es nicht sein, dass hoch bezahlte Fußballer nicht wissen, was ein Vertrag ist. Dass in der Formel 1 ein Possenspiel abläuft, das eigentlich nur Provinzkarakter hat. auto motor sport hat in der aktuelle Ausgabe (Heft 18/2007) ausführlich auf sechs Seiten darüber berichtet. Der Kollege Michael Schmidt war vermutlich froh über dieses Hickhack zwischen Hamilton und Alonso. So hat er wenigsten die Seiten zubekommen. Denn auf der Strecke gab es ja nicht Spannendes zu berichten: Wer in Ungarn vorne steht, gewinn auch das Rennen.

Aber mal im Ernst. Gerade in der Formel 1 ist der Fahrer nur ein Rädchen, wenn auch ein wichtiges, im großen Getriebe. Auch ein Michael Schumacher wäre nicht so erfolgreich gewesen, wenn er nicht das richtige Material und Personal gehabt hätte.

Natürlich ist es bitter für den Topp-Star wie Alonso, dass er hier von einem No-Name vorgeführt wird, der zumal bei McLaren Mercedes für ein Taschengeld fährt. Aber Alonso kassiert für seinen Halbtagsjob einen zweistelligen Millionen-Betrag. Wenn ich diese Kohle kassieren würde, könnte Norbert Haug mich einteilen, den Hof zu fegen.

Für McLaren Mercedes gibt es in diesem Jahr die Chance das Double zu gewinnen: Die Fahrer-Weltmeisterschaft und in der Konstrukteurswertung. Das sollte sich das Team nicht kaputt machen lassen: Norbert, hau auf den Tisch!

Pressefoto (c) Mercedes-Benz 

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2 Meinungen

  1. Jetzt ist es amtlich. Alonso ist weg (wechselt zu Renault) – und bei Mercedes darf wieder aufgeatmet werden! 🙂

  2. Wenn der Alonso in seinem alten Team Renault sofort wieder um die WM mitfährt, dann wissen wir endlich wieviel der Fahrer wirklich ausmacht…

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