Harald Schmidt über Googlen, Blogs, Journalistengewixe und die Lage im Allgemeinen

Glaubt man ihm, so googlt er
seinen Namen einmal pro Stunde, steht aber sonst der modernen Technik eher
skeptisch gegenüber. So würde er nie ein Hotel oder eine Reise über das WWW
buchen. Naja, für einen 48-Jährigen ist das ja nicht weiter verwunderlich.
Immerhin kennt er das Netz und nutzt es wenigstens ansatzweise. Und zugegeben,
immer wenn ich eine Reise o.ä. buche, beruhigt es mich doch ungemein, eine Mail
zu erhalten, welche mir bestätigt, dass meine Buchung ordnungsgemäß vonstatten
gegangen ist (selbstredend drucke ich mir diese Mail dann auch aus, um im Fall
der Fälle einen schriftlichen Beweis zu haben… Zu meiner eigenen Überraschung
hat bisher aber immer alles geklappt.)
 
Aber zurück zum
Interview…Blogs sind für Schmidt (noch) der große Wahn im Internet. Besonders
diejenigen, die von einer Redaktion betreut werden. Wenn schon bloggen, so
Schmidt, dann bitte nur Freaks und keine Redaktionen. Hier würde den
Großmeister ein Blick über den Atlantik eines besseren belehren. Denn in den
Staaten werden viele (auch kommerziell) erfolgreiche Blogs, heute von
Redaktionen betreut. In Deutschland steht diese Entwicklung freilich noch ganz
am Anfang. Kommen wird sie trotzdem. 
 
Die Medienlandschaft im
Allgemeinen wird laut Schmidt mehr und mehr ein “inzestuöses Business“ in
welchem immer die gleichen Leute übereinander berichten. Damit hat er (leider) nicht ganz Unrecht. 
Um so wichtiger also die Blogs, die eine Demokratisierung der Medienlandschaft
bewirken (können). Auch wenn Schmidt nicht damit rechnet, dass FAZ, Spiegel und Süddeutsche bald von den bloggern verdrängt werden – pures “Journalistengewixe”.
 
Im Rest des Interviews geht
es dann noch um den „Kampf der Kulturen“ bei Schmidt vor der Haustür und die
aktuelle Diskussion um das Aussterben der Deutschen. Kann, muss man aber nicht
lesen.
 
Freue mich trotzdem schon
auf die Fortsetzung morgen…

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