Hansa- Kogge bleibt wohl zweitklassig

Vor dem Montags Hit gegen Aue stellte Trainer Frank
Pagelsdorf den nötigen Plan zusammen, um mit seinen Rostockern  doch noch den
angepeilten Aufstieg in Liga Nummer 1 zu erreichen. Zu aller erst benötigte die
Hansa  erst einmal einen Sieg im
Erzgebirge. Nach der Führung durch Rade Prica in der 17. Minute träumte die
Hansa wieder davon, die zehn Punkte Rückstand auf Platz drei zu verkürzen.
Zudem hatten die Rostocker Chancen am Fließband, was auch ihr Trainer erkannte: „Wir hätten zur Halbzeit mit fünf Toren führen müssen.“
 
Vor lauter Träumerei vergassen die Spieler von Frank
Pagelsdorf das Fussballspielen, in Halbzeit Nummer zwei, fortzusetzen. Ich
möchte ja nicht von Arbeitverweigerung sprechen, dennoch war die Leistung mehr
als mager. Frank P. dazu: „ Was wir nach der Pause abgeliefert haben, war
einfach enttäuschend.“ Kein Wunder also, dass Prica und Co. durch den Doppelpack
von Aue- Spieler Siradse die fällige Quittung bekamen.
 
In der Folgezeit sah der Erzgebirge- Stürmer Klinka die rote
Karte. Trotzdem gelang es der Hansa Kogge nicht im Entferntesten an die
Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen, wodurch ihnen noch nicht einmal mehr
der Ausgleich gelang. Es blieb bei dem 2:1 für Erzgebirge Aue und somit bleibt
es wohl bei dem Wunschdenken eines René Rydlewicz:
„Ich will noch einmal erste Liga spielen!“ 
 
Herr Pagelsdorf, sie können ihren Aufstiegsplan wieder ad
acta legen. Meinem Empfinden nach völlig zu Recht, da es ihrem Team in der
zweiten Halbzeit deutlich an Erstligaqualität gemangelt hat. Anscheinend konnten
und wollten ihre Spieler nicht. Bevor sie jedoch an der Qualität ihrer
Mannschaft zweifeln und sich unbeliebt machen gibt’s folgenden Spruch, der
immer gerne zitiert wird: „Ein Derby hat stets seine eigenen Gesetze!“

Eine Meinung

  1. Naja, Hansa hätte zur Pause mindestens 5:0 führen MÜSSEN.Das 1:1 fiel allerdings nur, weil die fiesen Erzgebirgler den Ball nicht ins Aus traten, obwohl ein Hansa Spieler verletzt am Boden lag – fair play geht anders! Beim 2:1 sah die Deckung wirklich nicht gut aus, allerdings hatte Tim Sebastian bis dahin alles unter Kontrolle. Außederdem fehlte den ersatzgeschwächten Hanseaten ihr Abwehrbollwerk und -koordinator Gledson. Nachdem Pagelsdorf dann Hansen rausnahm und dafür Arvidson brachte war der Bruch im Spiel nicht mehr zu übersehen. Die Schlußoffensive der letzten 10 Minuten konnte darüber nicht hinwegtäuschen!Trotzdem macht Pageldorf gute Arbeit an der Küste! Ich kann mich noch gut an die Situation nach dem 4. Spieltag erinnern – Hansa ohne Sieg und auf einem Abstiegsplatz. Pagelsdorf hat Hansa fast auf einen Aufstiegsplatz geführt! Deshalb: Weiter so!Und übernächstes Jahr kann Rydlewicz dann auch wieder in der Ersten Liga kicken!

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