Größer, luxuriöser, erfolgreicher?

Zu
hunderttausenden strömten die Hamburger herbei, um die „Queen Mary 2“ zu sehen.
Jeder ihrer Besuche in Hamburg ein majestätischer Auftritt. Von der
Kreuzfahrtbegeisterung der Hanseaten will die „Freedom of the Seas“ nun auch
etwas abhaben. Ihren ersten Missionarsauftrag hat sie daher am 24. April im
Hamburger Hafen.    

Gähn! Schon wieder ein neuer Luxusdampfer. Und noch größer, mit noch mehr
Firlefanz an Bord. Spannend. Aber damit auch sicher jemand kommt, das
Superschiff zu bewundern, ist eine Party am Anleger geplant. Auf einer Leinwand
wird das Geschehen auf dem Schiff übertragen, so die Reederei Royal Caribbean Cruises.


Surfanlage
und Schlittschuhbahn inklusive

Was das eigentlich für ein „Geschehen“ sein
soll, wird nicht preisgegeben. Wahrscheinlich wird das Schiff in all seiner
Pracht vorgestellt. Es besitzt: eine Eislaufbahn, eine eigene Surfanlage, eine
Kletterwand, ein großes Schwimmbecken, eine Sportanlage und vieles mehr. Man
braucht also überhaupt nicht mehr vom Schiff runter gehen. Hier wird einem doch
vielmehr geboten, als an den Anlegestellen.

Das Monster von einem Schiff ist ganze 339 Meter
lang und 56 Meter breit. Beeindruckend, aber den Wendekreis will ich nicht
sehen. Es fasst bis zu 4.370 Passagiere. Bereits vom 17. April an liegt die in
Finnland gebaute „Freedom of the Seas“ im Hamburger Trockendock. Anschließend
bricht sie zur Testfahrt in der Ostsee auf. In New York findet dann die
feierliche Taufe statt. Das eigentliche Revier des Kreuzfahrtschiffes wird aber
die Karibik sein.

Ob die Größe auch gleich mehr Erfolg verspricht
bleibt abzuwarten. Ich werde mich aber nicht der Schar Neugieriger anschließen,
um den Koloss zu sehen. Ich hab die „Queen Mary 2“ gesehen, das reicht.
 
Für alle Kreuzfahrtfans gibt es ein Forum: Kreuzfahrttreff


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