Gratis Fotobearbeitungsprogramme – Alternativen zu Photoshop

Wie die meisten professionellen Programme, die sehr teuer sind, hat auch Photoshop einige Konkurrenten, die mit auf das Nötigste abgespeckten Funktionen eine Klientel erreichen möchten, die die aufgeblähten Eigenschaften der großen Brüder nicht braucht.

Die simpelste Variante ist das Programm MS Paint, dass Windows beiliegt. Dies sollte man aber schnellstens vergessen, da es im Prinzip die computerisierte Fassung vom Panschen mit Fingerfarbe ist. Die etwas ausgeklügeltere Variante Paint.NET hingegen lässt die meisten User intuitiv die wichtigsten Grundfunktionen ausführen, ist darüber hinaus in der Lage, Ebenen zu verarbeiten und die wichtigsten Dateiformate zu laden und ist somit schon wesentlich leistungsstärker.

Das kostenlose Programm Picasa, das mittlerweile von Google bereitgestellt wird, ist vor allem ein Bildarchivierungs-Tool, das aber grundlegende Funktionen der Bildbearbeitung, wie Skalieren, Drehen oder das Entfernen von roten Augen zulässt. Ebensolche Möglichkeiten bietet auch das Internet-Portal picnik.com, wo man sogar online seine Fotos bearbeiten kann.

Sucht man allerdings eine echte Alternative zu Photoshop, kann man zu PhotoFiltre raten oder besser noch GIMP. Beide Programme sind ebenfalls gratis und bieten viele Funktionen, um Fotos zu retuschieren und eine Menge von Filtern, die angewandt werden können. Während PhotoFiltre nur auf Windows-Betriebssystemen läuft, gibt es GIMP für Linux, Unix, Windows und Mac. Ebenso gibt es eine Variante, die sich im Design an Photoshop orientiert und dementsprechend GIMPshop heißt.

Gerade die beiden letztgenannten Gratisprogramme bieten auch für Profis – zumindest in gewisser Hinsicht – einen weiteren Gegenvorschlag, mit dem sich gut arbeiten lässt. Sie sind erstaunlich umfangreich und für User, die sich bei Bildbearbeitungssoftware bereits auskennen, relativ einfach zu bedienen. Wenn also das Geld nicht für die aktuelle Photoshop-Fassung reicht, kann man getrost zu PhotoFiltre und GIMP greifen.

Keine Meinungen

  1. Ich verwende bei mir immer Paint.NET. Am Anfang war es sehr umständlich im Gegenvergleich zu Photoshop, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. GIMP ist für mich viel zu unübersichtlich.
    Paint.net kann ich jedem empfehlen.

  2. GIMP ist meiner Ansicht nach die einzige echte Alternative zu Photoshop – allerdings (wie auch hier schon erwähnt) nicht gerade übersichtlich und einfach zu bedienen. Aber das liegt eben an den zahlreichen Funktionen, die man ja für aufwändigere Bearbeitungen eben unbedingt braucht. Zum Glück gibt es dazu unzählige kostenlose Tutorials (auch als Bildschirm-Videos auf den üblichen Video-Portalen), die man sich bei einem ernsthaften Interesse an diesem Programm deshalb unbedingt ansehen sollte.

    Zu erwähnen ist auch noch, das GIMP ähnlich wie Photoshop durch Plugins erweitert werden kann. Daher gibt es eine große Auswahl an Filtern für alle möglichen Anwendungsgebiete.

  3. Ich verwende bei mir immer Paint.NET. Am Anfang war es sehr umständlich im Gegenvergleich zu Photoshop, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. GIMP ist für mich viel zu unübersichtlich.

  4. Ich habe mcih auch gewundert, dass selbst Studenten noch relativ hohe Preise bezahlen müssen und dann bekommt man noch nicht einmal vollen Funktionsumfang.

    GIMP ist da sicherlich eine nette Alternative.

  5. Ja, GIMP ist auch meiner Meinung nach die einzige echte Alternative zu Photoshop auch wenn es nicht gerade benutzerfreundlich ist.

  6. In letzter Zeit gibt es auch einige durchaus leistungsfähige Online(!)-Alternativen zur Bildbearbeitung.

    Ich bin z.B. auf “Sumopaint” gestoßen, läuft komplett und schnell im Browser ab,
    kann man also wirklich überall nutzen und unterstützt auch Ebenen etc. Gratis!
    Oder “Aviary”, das kenn ich aber nicht.

    Geschäftsmodell versteh ich nicht – wer hat da was von? 🙂
    Aber es ist eine echte Alternative!

  7. Online-Bildbearbeitung stelle ich mir sehr schwer vor und gar nicht so risikolos – schliesslich muss dann die Website einen richtigen Zugriff auf meine Festplatte haben – das finde ich dann doch nicht so toll…

  8. online-bearbeitung – naja, schwer ist es nicht, wie ich finde, wenn du eine breitbandverbindung hast. und, du kannst es von jedem internet-cafe aus nutzen.

    bzgl. sicherheit – das stimmt, da muss man dem anbieter sicher vertrauen!

  9. entlich gibt es mal eine alternative

  10. Großartiger Beitrag -Gimp finde ich cool. Nur von diesen Google Dingern rate ich hab – Obwohl die Programme toll sind, ist Goolge der größte Datensammler

    LG Alexander

  11. das ist ja eine super zusammenfassung und vor allem gedanklich so aufbereitet, daß eine man das gefühl hat, bei einer entscheidung über erfahrung zu verfügen und so die richtige wahl zu treffen.

  12. Eine wirlkich schöne Zusammenfassung. Ich nutze schon seit langem Gimp und bin damit sehr zufrieden.

    Gruß Bernd

  13. Sabine @ Etiketten

    Das an Photop nicht rankommt ist natürlich klar, aber eine super alternative ist für mich Gimp.
    Wer sich erstmal eingearbeitet hat, kann in etwa die gleichen Ergebnisse wie in Photoshop erzielen 😉 Übrigens gibt es von Photoshop ein Online Tool, der es ermöglicht seine Bilder auch im Browser zu bearbeiten. Es lässt sich zwar nur ein Bruchteil der Photoshop Funktionen verwenden, der sich jedoch für kleine Farb, Retusche oder Kontrast arbeiten hervorragend eignet.

  14. Werbeagentur Bodensee

    Toller Beitrag und gut zusammengefasst.

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