Fuerteventura: Die schönsten Strände der Kanaren

Frau mit Surfboard am Strand von Fuerteventura

Die Dünen wie frisch geföhnt, das Meer fast karibikfarben: Die hinreißenden Strände sind wohl das größte Plus auf Fuerteventura. Und trotzdem nicht alles, was die Wüsteninsel zu bieten hat.

Fuerteventura ist nach Teneriffa die zweitgrößte Kanaren-Insel. Sie liegt im Atlantik, nur etwa 120 Kilometer von der marokkanischen Küste entfernt. Die extreme Sonnengarantie verdankt Fuerteventura übrigens der Tatsache, dass es keine hohen Berge gibt, an denen sich die Wolken abregnen können. Die Sonne scheint hier 360 Tage im Jahr. Mit dem Flieger ist man von Deutschland aus in rund vier Stunden da.

Fuerteventura, das Surfer-Paradies

Wegen des Passatwindes gibt es auf Fuerteventura zahlreiche Windmühlen. Zugleich ist die Insel genau deshalb einer der beliebtesten Plätze für Surfer, Kiteboarder und Wassersportler. Die Strömungen sind jedoch nicht ohne, weshalb Anfänger ihre ersten Versuche im flachen, badewannenwarmen Wasser machen sollten. Fortgeschrittene und Profis stehen am Strand von Cofete im Süden der Insel auf ihren Brettern, wo die Wellen besonders mächtig sind.

Wer schwimmt und schnorchelt, kann im Meer Papageienfischen und Delfinen und Mantarochen begegnen. Hier lohnt sich auch eine Bootstour. Apropos Tiere: Typisch für Fuerteventura sind die niedlichen Borstenhörnchen. Ihnen begegnet man auf dem Land.

Der wilde Westen der Insel

Fuerteventura ist die wohl ruhigste Insel der Kanaren. Wer Remmidemmi sucht, wird hier eher nicht fündig. Es geht aber noch stiller: An der Westküste sind ebenfalls traumhafte Strände, aber die Strömungen sind hier so stark, dass sich nur wenige Touristen hierher trauen. Die Landschaft im Westen der Insel ist wild und ursprünglich, die Fischerdörfer wie El Cotillo zauberhaft, kleine Restaurants – oft nur mit zwei oder drei Tischen – ein Traum!

Auch Kletter- und Wanderfans schwören auf die liebevoll genannte Insel „Fuerte“. Grund ist das bergische Hinterland mit Schluchten, Bachläufen, Wüsten und der eigenwilligen roten Vulkanlandschaft. Ganz besonders beliebt ist bei Touristen der Weg zum Krater Caldéron, in etwa 287 Metern Höhe.

Foto: Fotolia, 44038235, sonyazhuravetc

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*