Fünf Kauf-Tipps für gebrauchte Wohnmobile

Fünf Kauf-Tipps für gebrauchte Wohnmobile

Den Traum von Ferien im Wohnmobil können sich Urlauber schnell erfüllen: Viele Anbieter vermieten hochwertige Caravans, die höchsten Komfort versprechen. Doch wieso immer nur mieten? Viel schöner ist doch der Urlaub im eigenen Wohnmobil. Dass das nicht gleich den finanziellen Super-GAU bedeuten muss, zeigen wir hier. Denn wenn Sie die folgenden fünf Kauf-Tipps für gebrauchte Wohnmobile beachten, können Sie jederzeit in den Urlaub auf Rädern starten.

1. Vorsicht vor Betrügern

Wenn ein Angebot fast zu schön klingt, um wahr zu sein, steckt dahinter meist eine Masche. Die Betrüger locken mit einem supergünstigen Wohnmobil, das jedoch erst gegen Vorkasse besichtigt werden kann, weil es noch im Ausland steht. Gehen Sie auf solche Inserate gar nicht erst ein. Setzen Sie auf seriöse Händler. Mit einem Wohnmobilkauf bei Wohnmobil Galerie profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und dem guten Service.

2. Welches Modell darf es sein?

Damit die Suche nicht unnötig schwer wird, machen Sie sich vorab Gedanken, welche Kriterien das Wohnmobil erfüllen soll.

  1. Gibt es Vorstellungen über einen Grundriss?
  2. Wie viel Motorleistung ist gewünscht?
  3. Und soll die Ausstattung gehoben sein und für vier Leute oder nur für zwei Leute Schlafkomfort bieten?

Daneben unterscheiden Wohnmobil-Kenner verschiedene Aufbauten: Ein vollintegriertes Modell ist von vorne bis hinten durchgehend begehbar. Bei einem teilintegrierten Wohnmobil wird das Führerhaus von einem serienmäßigen Basisfahrzeug genommen und mit einer Art Alkoven kombiniert. Teilintegrierte Wohnmobile sind meist etwas günstiger.

3. Besichtigung: Erst außen, dann innen

Sie haben in der Zeitung oder im Internet einen Caravan gefunden, der Ihnen zusagt? Machen Sie vor dem Kauf unbedingt eine Besichtigung. Sind Hagelschäden oder rostige Stellen direkt von außen erkennbar, wird höchstwahrscheinlich auch der Innenraum Mängel aufweisen. Überprüfen Sie vor allem die Dichtigkeit von Fenstern und Türen. Schlimmstenfalls hat sich bereits Schimmel gebildet. Wenn Flüssigkeit in den Innenraum gedrungen ist, werden Sie das zudem an einem modrigen Geruch feststellen. Machen Sie Druckproben mit dem Daumen, um eventuelle Materialbrüche und morsche Holzeinbauten zu identifizieren. Ebenfalls einen Check wert sind:

  1. Kocher,
  2. Kühlschrank,
  3. Heizung,
  4. Boiler und
  5. Wasserleitungen.

Funktioniert alles einwandfrei, gehen Sie über zu Tipp vier.

4. Probefahrt machen

Auch wenn der erste Eindruck überzeugt: Mit den Wohnmobil möchten Sie vor allem mobil sein. Um eine Probefahrt kommen Sie deshalb nicht herum. Werfen Sie vorab einen Blick auf den Unterboden: Ist dieser rostfrei, ist das ein gutes Zeichen. Wenn der Motor dann auch noch im kalten Zustand problemlos anspringt und das Getriebe einwandfrei läuft, wagen Sie sich auf die Straße. Machen Sie die Probefahrt mit allen Sinnen: Eine quietschende Gangschaltung und ein Seitendrall sprechen gegen das Fahrzeug. Wenn Sie sich selbst unsicher sind, ziehen Sie einen Profi zurate.

5. Papiere überprüfen

Bevor Sie einen Kaufvertrag abschließen, überprüfen sie zu guter Letzt die Papiere. Wie lang sind die Hauptuntersuchung und die Gasdichtigkeitsprüfung her? Ein gepflegtes Scheckheft ist nötig, wenn der Verkäufer eine Garantie gibt.

Bildquelle: Fotolia, 85351548, Roman Babakin

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