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Können Gottesbeweise eine spannende Lektüre sein?

Mit dieser Frage kündigte der in Petersberg ansässige Via Nova Verlag das Buch "Von der Entdeckung Gottes am Rande des Universums" an. In Anbetracht der möglichen Bedeutung, die einem Gottesbeweis zukommt, ist dies eine ungewöhnliche Ankündigung. Was immer es mit dem im Buch präsentierten Gottesbeweis auf sich haben mag, nur eines garantiert der Verlag: Spannende Unterhaltung. Der Autor schildert, was es mit diesem Buch auf sich hat.

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Päpstlicher als der Papst …

Obwohl man bei Gläubigen eigentlich ein Interesse an der Frage nach der Existenz Gottes unterstellen würde, so rekrutieren sich gerade aus dieser Personengruppe die schärfsten Kritiker von Gottesbeweisen. Sie erweisen sich in ihrer harschen Kritik bisweilen päpstlicher als so mancher Papst.

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Wie genau ist die Existenz Gottes beweisbar?

Als der Schriftsteller Dan Brown seinen Da-Vinci Code veröffentlichte und Jesus von Nazareth ein Liebesverhältnis mit Maria Magdalena andichtete, ging eine Aufschrei durch die christliche Welt. Doch wenn die Gedanken, die in diesem blog geschildert werden, jemals Teil unserer Kultur werden, dann ist der Da-Vinci-Code nicht mehr als kalter Kaffee.

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Was haben Inertialsysteme mit Liebeserklärungen zu tun? Auf der Suche nach einer modernen metaphysischen Sprache

Der Vorstoß in physikalisch unbekannte Bereiche der Wirklichkeit ist stets heikel. Dieser Vorstoß zwingt uns, diesen Bereich mit bereits vorhandenen physikalischen Begriffen beschreiben zu müssen; Begriffe, von denen wir nicht wissen, wie weit sie tragen und ob sie überhaupt zur Erfassung dieses neues Bereiches geeignet sind. Es gibt keinen Bereich der Wirklichkeit, wo dieser Vorstoß mehr Unwägbarkeiten nach sich zieht, als das Transzendente. Wir können uns - bei dem allerersten Schritt in dieses Reich - grundsätzlich auf keinerlei Fakten stützen. Wir sind ganz und gar auf unseren philosophischen Instinkt angewiesen - in der vagen Hoffnung, die richtigen Begriffe zu finden, um das, was sich bislang so hartnäckig unserem Zugriff entzogen hat, beschreiben zu können. Bislang sind die meisten metaphysischen Unternehmungen in einem Morast von untauglichen Begriffen steckengeblieben. Hier wird ein neuer Versuch gewagt - mit dem Begriff INERTIALSYSTEM - einen Begriff, von dem die Physiker bis heute nicht wissen, was es mit ihm auf sich hat. Einstein hat ihn einst als Gespenst bezeichnet - und sein ganzes Ansinnen galt dem Ziel, dieses Gespenst aus der Physik zu vertreiben, was ihm freilich nicht gelungen ist. Dieser Begriff bezeichnet eines der letzten grossen Geheimnisse der Physik: Was ist der Ursprung der Trägheit?

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Michelangelos Touchdown oder: Wo Gott die Welt berührt

Die Sixtinische Kapelle enthält eines der berühmtesten Gemälde der Welt: Die Erschaffung Adams. Es wurde um 1510 im Auftrag des Vatikans von Michelangelo gemalt. Äußerlich zeigt es, wie Gott durch eine zarte Berührung Adam zum Leben erweckt, aber für den Autor Helmut Hansen es ist ein Symbol für den ersten Kontakt zwischen Transzendenz und dem Universum. Er bezeichnet daher den Bereich, wo sich das Reich des Transzendenten und das Universum berühren, als "Michelangelos Touchdown".

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Verbirgt sich Gott hinter einer Anomalie?

Obwohl der Foucaultsche Pendelversuch als ein klassisches Experiment der Physik gilt, entzieht er sich bis heute - auch nach mehr als einhundertundfünfzig Jahren - jeglicher physikalischen Erklärung. Der Wissenschaftshistoriker Thomas S. Kuhn bezeichnet ein solches physikalisch unerklärliches Faktum als Anomalie.

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Das Foucaultsche Pendel oder: Was Umberto Eco vielleicht gern wissen würde

1988 veröffentlichte der italienische Schriftsteller Umberto Eco seinen Roman „Das Foucaultsche Pendel". Dieser Roman ist später mit einem Seitenhieb auf den Bestseller von Dan Brown als „Da Vinci Code für denkende Menschen" bezeichnet worden. In diesem Roman ließ Eco seinen Helden Belbo das Foucaultsche Pendel mit der Existenz Gottes in Verbindung bringen - eine Erkenntnis, die vielleicht sehr viel visionärer ist als Eco seinerzeit geahnt haben mag.

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Was Gene, Atome und Gott gemeinsam haben oder: Ein Bauplan für Alles

Die Naturwissenschaft des 20. Jahrhunderts ist durch zwei besondere Entdeckungen geprägt: Durch das Atom und durch das Gen. Sowohl der genetische als auch der atomare Bauplan zeichnen sich durch eine asymmetrische Codierung aus: Sie diktieren in unumkehrbarer Weise die Erscheinungsformen des Lebens wie auch der Materie. Würde das Transzendente existieren, dann wäre es ebenfalls auf diese asymmetrische Weise im Universum codiert.

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