Fidel doch nicht so fidel?

Dieser Blogger hier hat ein paar interessante Überlegungen zu den gestern veröffentlichten Fotos angestellt. Schaut man sich die Bloggerschen Beweise an, kommen einem tatsächlich sehr schnell Zweifel an der Echtheit der Castro-Präsentation. Überzeugend ist vor allem die Tatsache, dass die Tageszeitung, die gerade die Aktualität des Bildes bezeugen soll, im 2-Farbdruck erscheint. Der Titel ist in Rot abgesetzt. Castro hält jedoch ein reines Schwarz-Weiß-Produkt in Händen. Photoshop?

Außerdem zeigen aktuelle Bilder von Castro deutlich mehr Altersflecken und einen spärlicheren und vor allem graueren Bart. Überdies finden sich Bilder aus Mai 2002, auf denen Castro genau jene schauderhafte Trainingsjacke während eines Staatsaktes trägt. Wieso hat er die jetzt wieder aus dem Schrank gekramt? Moment mal. Mai 2002? Passt auch viel besser zu dem dunklen Bart und den nicht so ausgeprägt vorhandenen Altersflecken….

Außerdem wäre dies auch eine Erklärung für die insgesamt stümperhafte Präsentation des Commandante als Genesenden. Man könnte doch erwarten, dass Fotos von einer solchen Bedeutung mit deutlich mehr Professionalität hergestellt würden. Möglich, dass das aufgrund des doch schlechteren Zustands Castros nicht möglich ist, und man sich gezwungen sah, irgendwelche halbwegs brauchbaren Bilder aus dem Archiv zu frickeln…

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Eine Meinung

  1. Was mich auch gewundert hat, war, warum ein Sozialist wie Castro einen Trainingsanzug von einer doch äußerst kapitalistischen Firma trägt.– Aber die sozialistischen Führer tun doch sowieso immer genau das Gegenteil von dem, was sie propagieren.

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