Existenzgründung: Diese Fördermittel gibt es

Die Entscheidung ist gefallen: ich mache mich selbständig. Doch welche Fördermittel zur Existenzgründung gibt es für mich auf dem Weg in die Selbständigkeit?

Es stehen verschiedene Fördermittel zur Wahl, um eine finanzielle Unterstützung in der Existenzgründungsphase und auch danach zu gewährleisten. Sie sollten die staatlichen Hilfen in jedem Fall in Anspruch nehmen. Eines der bekanntesten Fördermittel zur Existenzgründung ist sicherlich der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit.

Um Fördermittel zur Existenzgründung überhaupt erhalten zu können, sollten Sie stets einen aussagekräftigen Businessplan, Lebenslauf, Steuernummer, Anmeldung zur selbständigen Tätigkeit, eine fachkundige Stellungnahme sowie weitere Unterlagen bereithalten, die Ihren jeweiligen Antrag unterstützen dürften.

Fördermittel zur Existenzgründung: Was wird benötigt?

  • Business Plan
  • Lebenslauf
  • Steuernummer
  • Anmeldung selbständige Tätigkeit
  • Fachkundige Stellungnahme
  • optional: Unterlagen zur Unterstützung, z.B. Flyer, Visitenkarten, Netzwerk, Adresspool potenzieller Kunden etc.

 

Fördermittel zur Existenzgründung: Diese gibt es

1

Gründungszuschuss

Der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit wird in zwei Phasen geleistet: In den ersten neun Monaten gibt es den Zuschuss, der zu 100 Prozent der Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes entspricht. Danach können Sie als Gründer nochmals für sechs weitere Monate 300 Euro zur sozialen Absicherung erhalten. Dies gilt jedoch nur wenn Sie mit Ihrem Unternehmen bereits Einnahmen erzielt haben. Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit, auch online. Wichtig ist der Tag der Antragsstellung, lassen Sie sich diesen in jedem Fall quittieren. Sollten Sie gekündigt haben oder gekündigt worden sein, sollten Sie innerhalb von spätestens drei Tagen diese Information an Ihre Agentur für Arbeit weitergeben, um keine Sperrfrist zu erhalten. Das könnte bedeuten, dass Sie erst später den Gründungszuschuss erhalten.

2

KfW-Gründerkredit

Das KfW-Programm fördert Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufe, wenn Investitionen für die Existenzgründung notwendig sind.

3

KfW-Startgeld

Existenzgründer können bis zu drei Jahre nach ihrer Existenzgründung ein Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln nutzen.

4

Gründercoaching

Kompetente und neutrale Beratung ist gerade in der Existenzgründungsphase wichtig, damit das Vorhaben zum Erfolg führt. Hierfür gibt es zertifizierte Berater, die Existenzgründern hilfreich zur Seite stehen und deren Inanspruchnahme ebenfalls gefördert wird.

5

ERP Startfonds

Im Rahmen des Programms ERP-Startfonds Beteiligungen vergibt die KfW an junge, innovative Technologieunternehmen Startgeld.

6

High-Tech Gründerfonds

Die Bundesregierung und Unternehmen aus der deutschen Industrie haben sich zum Ziel gesetzt, mit dem High-Tech Gründerfonds in die Zukunft von High-Tech Firmen zu investieren, um so auch Innovation in Deutschland realsieren zu können.

Tipps und Hinweise

  • Buch: Existenzgründung – Businessplan & Chancen von Jürgen Arnold
  • Termin bei: Existenzgründungsbüro in Ihrer Nähe (z.B. MEB – in München)
  • Agentur für Arbeit
  • KfW Mittelstandsbank
  • BMWi Finanzierung
  • Gründercoaching Deutschland

2 Meinungen

  1. Sehr gute Übersicht über mögliche Fördermittel. Weitere Infos stellt das Wirtschaftliche Institut auch zur Verfügung!

  2. Wie wäre es mit Crowdfunding? Je nachdem, welches Projekt oder welche Geschäftsidee man anregen möchte, könnte das ein spannender Ansatz sein,Im Non-Profit-Bereich gibt es die Idee schon ganz lange, warum sollte man es nicht auch bei Start-Ups probieren?

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